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Eilftes Schreiben.
weis, baß du kein Feind von ihren Lorbcrn bist,schmeichelt sich, daß er dein Günstling ist.feuerreicher Geist entspringt von seinen Trieben,
^ bist Don Jugend auf in seiner Zucht geblieben.Wissenschaften Zahl vereinigt sich in dir,weiter Geist umfaßt der freyen Künste Zier.trefflicher Geschmack laßt sich in Meisterstücken^ Bau-und Malerkunst aufs deutlichste erblicken.
grosser Herzog baut ein prächtig Fürstenhaus,
^ schmückt die Residenz mit neuen Schlössern aus:y? folgst dem Beyspiel nach, und zeigest uns im Kleinen,dort im Grossen bald ganz fürstlich wird erscheinen.
^ein schönes Gartenhaus, das BraunschweigS Mauren^ schmückt,
^ das, erlauchter Graf! was mich daselbst entzückt;
^ deiner Inbegriff von tausend Lustbarkeiten,
^ Fleiß, Natur und Kunst uns auf einmal bestreiten.Anmuth und die Pracht verschwistert sich dabey,ist kein schnödes Werk der wilden Phantasey,
Wenn sie Bürger drückt, und sich in Schulden stecket,^ Labyrinthe zeugt und Misgeburten hecket.
^ hast es mehr der Stadt, als dir, zur Lust erbaut;
wie man aus der Schrift auf beyden Thoren schaut,^ jedem, der sie liest, und anfangs fast nicht glaubet,^ estnen Eingang zeigt, den Eintritt selbst erlaubet.
^ wacht der edle Trieb der wahren Menschlichkeit!grosses Herz verdammt den Eigennutz und Neid,
^ Ein toller Hund auf seinen Knochen lieget,weder sich dadurch, noch seinen Gast vergnüget.
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