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Zwölftes Schreiben.
^ Nicht aus blinder Lust dem ersten Liebreiz weicht,
^ den Verstellungsstor vom Angesichts streicht,
^ ^>Nn die Schönen sich fast überall verstecken,
?b als ein weiser Mann die Herzen kan entdecken;wer vernünftig freyt, der freyet so, wie du,folget Lust und Glück, demschneyt der Segen zu;giebt sein Hochzeittag durch süsse Morgenblicke,
^ einen Vorschmack ab, von zehnfach grösserm Glücke,
^ ^och, edler Bräutigam! dein künftiges Gemahl^straft auch äusserlich nicht die getroffne Wahl.
Anmuth der Gestalt, die reizenden Geberden,
^3, Stellung und Person sind werth geliebt zu werden.^ wählst, wie Opitz that. Verwirf das Beyspiel nicht,weift, daß man von ihm mit vielem Lobe spricht;
^ war ein Edelmann, obgleich nicht so gebohren,
Stamm entstund mitihmundgiengmitihmverlohren.klebst die Dichtkunst auch, und legest den Geschmackd^ bchwans von Poberfeld, durch Proben, an den Tag;Hg weist, daß ein Poet am allerbeßten wisse,
^ küsse,iswürdig ist und was man lieben müsse.
^ liebte nun der Mann? Die lange Vandala.
band das schwarze Haar der wilden Flavia.
D ° letzte, wie er schreibt, mit ihren schwarzen Augen,
so Mark als Blut aus Bein und Adern saugen,stxhe da dein Bild. Was Opiß einzeln fand,
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°ht dir
in deiner Braut verschwistert an der Hand.
V ,'wießt ein heisser Sttal aus deiner Vihthum Blicken,E ^berngleicher Leib kan deinen Geist entzücken,
^ 'hr pechschwarzes Haar vergleichet sich der Nacht,
° aller Sterne Glanz gedoppelt heiter macht.
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Das