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Vierzehntes Schreiben.
straft, so muntert mich ein stiller Eifer auf:nichts erhißt ihn mehr, als wenn ich deinen Lauf,Mahner Baudiß! seh; und voller Lust erwege,
^weit dein grosses Lob bereits zu schallen pflege.
^3en, deutsche Mars, der Ost und West erschreckt,
^ Donau und den Rhein durch seine Siege deckt;
> Türk und Franzmann fliehn und vor den Ungewittern,
^ ^ Donner, Stral und Blitz des deutschen Adlers zittern.^3en, der Helden Preis, hat selbst von dir gesagt,
^ ihn dein König einst um guten Rath gefragt:
^ Baudiß als ein Held zu Pferde kämpfen könne,
^ daß der Kriegesgott ihm allen Vortheil gönne.
^ Welch ein Ruhm ist das! Das Lob, das einer giebt,selber, was er lobt, noch niemals ausgeübt,v^dst keinen Ruhm erlangt; ist fast für nichts zu schätzen:
wen solch ein Held sich will zur Seiten sehen,^'selbst ein Kriegsmann ist, und den so manche Schlacht,^ ^ Wanch erfochtner Sieg zum Wunderwerk gemacht;
^ dessen Name stets wird in Geschichten prangen,
^ heißet allererst ein wahres Lob erlangen.
^ solches Lob hast du, und bist es zwiefach werth,
! ^d dg mir selber itzt die Ehre wiedersähet,
^Schülerin der Kunst von Krieg und Sieg zu werden,schätz ich mich beglückt vor taufenden auf Erden.
nimm dieß Opfer an, das meine Hand dir bringt;Himmel gebe nur, daß mir mein Wunsch gelingt,
^ ^ deines Lebensziel sich lange mag entfernen,
^ ich von deiner Faust die Tapferkeit mag lernen:
^ will ich für dieß Blatt, das mir die Musen leihn,^'^Pfer andrer Art zum Demuchszeichen weihn;
^ deines Feindes Kopf, auf blurbesprihtem Degen,
^ Probe meines Muths, zu deinen Füssen legen.