Achtzehntes Schreiben. zzi
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XVIII. Schreiben.
An den jungen Herrn
^aron von Gersdorf,
bey dem Geburtstage
SeinesHerrnVaters Excell.
^ den 19 April. 1730.
^en jungen Telemach führt dorten Mentor an,^öDaß er den Vater sucht, den er nicht finden kan;
Bahn der Ehren geht, und wo der Weg sich scheidet,. ^ vormals Herkules den Steg der lasier meidet.'
Gersdorf ist zwar auch an Jahren Telemach,
^ eilt er von sich selbst dem grossen Vater nach,
! keinen fremden Zug der Tugend nachzugehen,
^ bleibet nicht einmal am Scheidewege stehen.
^ iwejfelr nicht einmal, wohin er treten soll,
Geist ist ungeteilt, sein Herz der Triebe voll,
^ E ihn zum Guten ziehn. Soll ich die Ursach sagen:^ ^ucht des Telemachs war Fremden aufgetragen.
^ '>es, den der Krieg an Trojens Ufer zog,
L ^ so viel Jahre lang die weite See durchsiog,seine Vaterpfiicht an ihm nicht selbst erfüllet,
ward auch sein Wunsch nicht allerdings gestillek.^ 3egen Gersdorf wuchs vor seinem Vater auf;
^oß die kluge Zucht, und sah den Tugendlauf
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