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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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531
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Achtzehntes Schreiben. zzi

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XVIII. Schreiben.

An den jungen Herrn

^aron von Gersdorf,

bey dem Geburtstage

SeinesHerrnVaters Excell.

^ den 19 April. 1730.

^en jungen Telemach führt dorten Mentor an,^öDaß er den Vater sucht, den er nicht finden kan;

Bahn der Ehren geht, und wo der Weg sich scheidet,. ^ vormals Herkules den Steg der lasier meidet.'

Gersdorf ist zwar auch an Jahren Telemach,

^ eilt er von sich selbst dem grossen Vater nach,

! keinen fremden Zug der Tugend nachzugehen,

^ bleibet nicht einmal am Scheidewege stehen.

^ iwejfelr nicht einmal, wohin er treten soll,

Geist ist ungeteilt, sein Herz der Triebe voll,

^ E ihn zum Guten ziehn. Soll ich die Ursach sagen:^ ^ucht des Telemachs war Fremden aufgetragen.

^ '>es, den der Krieg an Trojens Ufer zog,

L ^ so viel Jahre lang die weite See durchsiog,seine Vaterpfiicht an ihm nicht selbst erfüllet,

ward auch sein Wunsch nicht allerdings gestillek.^ 3egen Gersdorf wuchs vor seinem Vater auf;

^oß die kluge Zucht, und sah den Tugendlauf

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