' Drey und zwanzigstes Schreiben. 547
gieng es denn auch hier. Du wärest schon zufrieden,
, 'k dem, was dir das Glück und dein Verdienst beschieden,
schienest, da sich schon des Alters Vorspiel zeigt,
et.« Ä keiner Aenderung der Lebensart geneigt:
es besser bleibt, verdienen, und nicht haben,
. ^ leer an Würden seyn, und sich an Titeln laben.
>«n-
vi-lr
F
^ To ward indessen mir der Anlaß auch geraubt,
^ ich, zu deinem Ruhm, zu haben schon geglaubt.
^ schwieg also bisher, und lernte mit Ergehen,
^eiy Wesen, theurer Mann! fast täglich höher schätzen.
Bruder, der wie du, des Landes Wohlfahrt stützt,^chkigkeit und Recht durch manchen Auöspruch schützt,k ^ ebenfalls, wie du, ein Vorwurf meiner Augen,
^ konnte mir, nebst dir, zum Musterbilds taugen.
^ Muster, daß sich noch ein tugendhafter MannFähigkeit und Fleiß zu Ehren bringen kan.ii ^ Mußt ich alles das noch allezeit verschweigen,
" dorst es eher nicht, als heute, deutlich zeigen.
itzt erscheint der Tag, da dein geschickter Sohn^^^bentz Liebling wird, indem des Fleisses Lohn,
^ schöne Lehrerschmuck im Philosophenorden,h allgemeinem Ruhm auch ihm zu Theil geworden»h^eipzig ^eht dabey die wohlgerathne Frucht,
^ Ernste Probestück von Wagners kluger Zucht;
^ Paters Ebenbild in seines Sohnes Jugend,
^ßn auf der Spur der väterlichen Tugend,lih^ehts und lobet dich, und rühmt den Sohn zugleich,"'chk neidisch ist, wird am Vergnügen reich,^,i^"fcht der Vaterstadt viel Väter deinesgleichen,^öhm, wie dein Sohn, dem tausend Söhne weichen.
Mm s Ich