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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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547
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' Drey und zwanzigstes Schreiben. 547

gieng es denn auch hier. Du wärest schon zufrieden,

, 'k dem, was dir das Glück und dein Verdienst beschieden,

schienest, da sich schon des Alters Vorspiel zeigt,

et.« Ä keiner Aenderung der Lebensart geneigt:

es besser bleibt, verdienen, und nicht haben,

. ^ leer an Würden seyn, und sich an Titeln laben.

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^ To ward indessen mir der Anlaß auch geraubt,

^ ich, zu deinem Ruhm, zu haben schon geglaubt.

^ schwieg also bisher, und lernte mit Ergehen,

^eiy Wesen, theurer Mann! fast täglich höher schätzen.

Bruder, der wie du, des Landes Wohlfahrt stützt,^chkigkeit und Recht durch manchen Auöspruch schützt,k ^ ebenfalls, wie du, ein Vorwurf meiner Augen,

^ konnte mir, nebst dir, zum Musterbilds taugen.

^ Muster, daß sich noch ein tugendhafter MannFähigkeit und Fleiß zu Ehren bringen kan.ii ^ Mußt ich alles das noch allezeit verschweigen,

" dorst es eher nicht, als heute, deutlich zeigen.

itzt erscheint der Tag, da dein geschickter Sohn^^^bentz Liebling wird, indem des Fleisses Lohn,

^ schöne Lehrerschmuck im Philosophenorden,h allgemeinem Ruhm auch ihm zu Theil geworden»h^eipzig ^eht dabey die wohlgerathne Frucht,

^ Ernste Probestück von Wagners kluger Zucht;

^ Paters Ebenbild in seines Sohnes Jugend,

^ßn auf der Spur der väterlichen Tugend,lih^ehts und lobet dich, und rühmt den Sohn zugleich,"'chk neidisch ist, wird am Vergnügen reich,^,i^"fcht der Vaterstadt viel Väter deinesgleichen,^öhm, wie dein Sohn, dem tausend Söhne weichen.

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