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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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553
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! Fünf und zwanzigstes Schreiben. 55z

! ^ipd Heldentugenden, die ganzen Völkern nützen;

! auch zur Friedenszeit der Bürger Wohlfahrt stützen.

^ ^ Freyheit Schuhherr seyn, den Lastern Einhalt thun,

, "d jn der Tugend Dienst zu keiner Stunde ruhn,

! ^Thaten, theures Haupt! die mehr, als andre Sachen,^ Loh der Sterblichen durchaus unsterblich machen.

^^lnd die verrichtest du, mit recht gepriesner Mann!

schaue nur den Flor des edlen Danzigs an,

^ ^ Glück der Bürgerschaft, im Handel, in Geschähen,

^ sehe denn, wie du bisher mit allen Kräftengemeine Heil der Vaterstadt gewacht,stets an deinen Nutz zu allerletzt gedacht:

° wird man selbst gestehn, daß solche Friedensthaten^ ju viel grösserm Ruhm,alsHelm undSchwerdt,gerathen.

^ Hat sich difWeichselstadt durchReichthum,Glanz ».Machth/cht auf der Städte Thron am ganzen Belt gebracht?

sieht ein Handelsplatz mehr bunte Flaggen wehen,

. ^ Danzigs Münde läßt in ihrem Hafen sehen ?

er läuft halb Engeland mit reicher Ladung ein,

^r nennt der Bataver die Anfurt ungemein,

^ führt ihr alles zu, was er viel tausend Meilen^ Indien gebracht. Selbst Frankreich bringt zuweilen^ Frucht Burgundiens und sein Gewebe hin,

^sern Nicht Holland ihm, aus Liebe zum Gewinn,

weiten Weg, erspart. Die Dänen,Schweden,Neusten,^Meister von der See, ja selbst das Haupt in Preussen,^ gross« Königsberg, verfügt sich mit Begier^ seiner Wälle Kreis, und ankert gern dafür.

^ pflegt denn Mast an Mast, und Bort an Bort zu rühren,"ist auf klarer Fluth ein dichter Wald zu spüren,

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