! Fünf und zwanzigstes Schreiben. 55z
! ^ipd Heldentugenden, die ganzen Völkern nützen;
! auch zur Friedenszeit der Bürger Wohlfahrt stützen.
^ ^ Freyheit Schuhherr seyn, den Lastern Einhalt thun,
, "d jn der Tugend Dienst zu keiner Stunde ruhn,
! ^Thaten, theures Haupt! die mehr, als andre Sachen,^ Loh der Sterblichen durchaus unsterblich machen.
^^lnd die verrichtest du, mit recht gepriesner Mann!
schaue nur den Flor des edlen Danzigs an,
^ ^ Glück der Bürgerschaft, im Handel, in Geschähen,
^ sehe denn, wie du bisher mit allen Kräftengemeine Heil der Vaterstadt gewacht,stets an deinen Nutz zu allerletzt gedacht:
° wird man selbst gestehn, daß solche Friedensthaten^ ju viel grösserm Ruhm,alsHelm undSchwerdt,gerathen.
^ Hat sich difWeichselstadt durchReichthum,Glanz ».Machth/cht auf der Städte Thron am ganzen Belt gebracht?
sieht ein Handelsplatz mehr bunte Flaggen wehen,
. ^ Danzigs Münde läßt in ihrem Hafen sehen ?
er läuft halb Engeland mit reicher Ladung ein,
^r nennt der Bataver die Anfurt ungemein,
^ führt ihr alles zu, was er viel tausend Meilen^ Indien gebracht. Selbst Frankreich bringt zuweilen^ Frucht Burgundiens und sein Gewebe hin,
^sern Nicht Holland ihm, aus Liebe zum Gewinn,
weiten Weg, erspart. Die Dänen,Schweden,Neusten,^Meister von der See, ja selbst das Haupt in Preussen,^ gross« Königsberg, verfügt sich mit Begier^ seiner Wälle Kreis, und ankert gern dafür.
^ pflegt denn Mast an Mast, und Bort an Bort zu rühren,"ist auf klarer Fluth ein dichter Wald zu spüren,
Mm z
Da