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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
Entstehung
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560
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§60 Sieben und zwanzigstes Schreiben.

XX VII. Schreibe».' ^ *

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Sk. Königl. Majestät in PoM

bey Gelegenheit der im Jahre 17 z 2. ^

in Dreßden

angestellten Fastnachtslustbarkeiten.

l^^un hab ichs selbst gesehn, nun weis ich, wie es ist/^. ^W^Mein König! wenn dein Volk des Kumers ganz ve^ ^Indem es voller Lust nach deinen Zimmern eilet,

Und da die Fastnachkslust mit deinem Hofe theilet.

Ich hatt es längst gehört: Allein, wer glaubt so leicht/

Wenn alles, was man sagt, uns unbegreiflich beucht, ^Und fabelhastig klingt? Nun hab ichs selbst gesehen,

Nun weis ich, daß noch mehr, als man erzählt, gescheht ^

Ja, theurester August! du bist bewundernswerch. ^In allem, was du wirkst, und was dir wiederfährt, ^Erscheint ein königlich und ungemeines Wesen, ^

Dergleichen wir nicht leicht von andern Fürsten lesen- ^

Ich schmeichle nicht, 0 Herr! wie doch so mancher ^

Der dir was Göttliches in Dingen beygelegt,

Die doch noch menschlich sind, und andern auch gekunstt ^Wenn sEurch Wißund Macht manch grosses Werkes ^

gen.

Dein starker Heldenarm und deine Kriegesmacht, ^

Dein Hof, dein Staat, dein Schaß,dein Bauen, deine