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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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561
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Sieben und zwanzigstes Schreiben. 561

^as alles jst zwar groß und wunderbar zu nennen,

^r göttlich aber kan ich keins davon erkennen.

Das eine kömmt mir nur ganz übermenschlich für,

^ das bewundert man mit grösserm Recht an dir;

^tr! deine Tätigkeit. Dein väterlich Gemüthegesteht fast ganz und gar aus lauter Huld und Güte:

^ das ist Götterart. Der Höchste hasset nichtsdem, was ex gemacht. Die Kraft des Sonnenlichts,^Thaues Fruchtbarkeit und andre Segensqvellen^schwendet er der Welt, an so viel tausend Steilems? kheilr sich allen mit, und fragt nicht allezeit:

Wodurch verdient der Mensch dergleichen Gütigkeit?

>°in, es ist seine Lust, durch Wohlthun, Gunst und Gaben'e armen Sterblichen ohn Unterlaß zu laben.

thust du auch, o Herr! in Chur und Königreich.

^ Gnade für dein Volk macht dich dem Höchsten gleich,^ Weit es möglich ist. Dein väterlich Bezeigen^ ^ sich der Bürger Herz durch lauter Wohlthun eigen.

^ 'si dir nicht genug, daß du mit Sorgfalt wachst,

^ ganzes Land umher von Feinden sicher machst,

^ innen Ruhe schaffst, Gesetze giebst und schützest,^.Tugend gern belohnst, und auf die Laster blitzest. '

^ 'si dir nicht genug, daß nur der Adel blüht,

' ^ Handelsmann Gewinn aus dem Gewerbe zieht,

^ Künstler Arbeit hat, um Fleiß und Witz zu zeigen,

' Sandmann frölich kan in volle Scheuren steigen:

^ deine Gnade geht bis auf die Lustbarkeit;

Unterthan genießt bey dir der güldnen Zeit,

.. Saturn regiert. Man sah auf kein Geschlechte,

N war kein Unterscheid der Edlen und der Knechte,

N n Gin