Siebenund zwanzigstes Schreiben. 563
^ kleine Kinder an, die an den Larven kleben,
Schmuck und Kleidung sehn, und eifrig Achtung geben,^ manche Fackel brennt, und was für eine Pracht^ Silber, Gold und Sammt die Zimmer kostbar macht;
groß die Summen sind, die mancher Spieler setzet,
^ Nur ein blindes Glück für sein Vergnügen schätzet ;y"Bild und Spiegel hängt, wie manche Maske tanzt,H?die Trabanten stehn, wohin man Schweizer pflanzt.
hieran kleben bleibt, und gar nicht weiter siehet,
^ ist des Glücks nicht werth, daß er den Athem ziehet,
^ Friedrich August herrscht: Weil er die Schalen zählt,^Nachher Kinder Brauch den rechten Kern verfehlt,
^ m des Oberhaupts erwünschter Huld bestehet,
^ dessen Spuren auch sein theurer Prinz schon gehet.
^So, gnädigster August! so dacht ich ehrfurchtsvoll;
nimm dieß schlechte Blatt als meiner Treue Zoll»^ bin dein Unterthan; und bin ichs nicht gebohren,hab ich doch dein Land zum Aufenthalt erkohren.
^ weis, die Zahl ist groß, die eben das gethan:
blickt dein Auge mich mit Gnadenblicken an,
^ laß, nebst andern, mich noch dieses Glück erwerben,
^ als dein Unterthan, und ehr als du, zu sterben.
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