Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
Seite
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i zO XM.Vttch. Historie der ostmdischen'Handlungsgestlschaftm.

Befehlshaber machte sich des sihlechten Betragens der Engländer zu Nutze und schickere eine Parthey ab, die Baüren von Mührm zu plündern und das Fort in Augen»schein zu nehmen, von dem er vermuthete, daß es, gleich den andern, geraumer seynmöchte; und er betrog sich auch nicht, indem die Besatzung in Booten nach Bombayabgegangen war, eheste noch seine abgeschickte Parthey zu Gesichte bekommen. Ererrichtete sein Hauptquartier zu Magazan, pflanzte seine Fahne auf dem Wall undschickte Partheicu aus, den englischen General, der von den Folgen seiner Unbesonnen»heit gepeiniget wurde, anzufallen und zu beunruhigen. Der Capitain penn wurdedemnach mit fünfzig Mann beordert, den Feind von den magazanschen Anhöhen zuvertreiben; und N'lonroe, ein versuchter Officier, wurde ihm als Lieutenant zugege-ben. Dieser kleine Haufe rückte in guter Ordnung bis auf einen Schus weit gegenden Feind an, der hinter einer Anhöhe, die ihn vor dem Feuer der Engländer deckte,aufgestellet war. Hier wollen ihn die Mohren erwarten. Als Monroe diesesmerkte, so rieth er dem Capitain pean, das Detachement in Pelotons zu zertheilen,weil dieses das kräftigste Mittel wäre, die indianische Infanterie zu trennen. DerCapitain verwarf diesin guten Rath auf eine stolze Weise und sagte zum Lieutenant:wenn er zum Befehlshaber crnant würde, so tönte er thun, was er für gut befände,weil ihm aber jetzo dieses Amt aufgetragen worden, so wolte er nach seinen eigenenEinsichten handeln. Er ertheilete hierauf seinen Leuten Befehl, ihre Reihen auszudeh-nen , sie so dünn als möglich zu machen, und so bald sie den Feind auf der Ebene freysähen, eine ganze Lage auf denselben zu thun. Hierdurch, jagte er, würde ihnen einSchrecken eingejaget werden. Monroe widersetzte sich dieser Veranstaltung aufseifrigste, und stellete dem Capitain die Gefahr vor, worein er gerathen müste, wennder Feind unterdessen anrücken solce, daß seine Leute wieder laden wollen. Allein pe-an blieb vest bey seiner ersten Meinung, und befahl seinen Leuten so zu feuren, wieihnen gesagt worden. Was Monroe vorhergehen, erfolgte auch wirklich. DerFeind, der leichter als die Engländer bewachet, im Fechten volkommm wohl gcübet,mit Schwerdtern und Schilden versehen, und zchenmal starker als dieselben waren,machte sich des wichtigen Augenblickes zu Nutze, stürzte mit seiner ganzen Macht aufpean los und warf ihn gar bald durch sein Gewicht darnieder. Eine so plötzliche undkühne Bewegung setzte den Capitain dergestalt in Furcht und Schrecken, daß er sichmit einer unglaublichen Geschwindigkeit nach einer portugiesischen Kirche hinmachte,worinne hundert Mann lagen, die ihn im Erforderungsfali unterstützen selten. Mon-roe that hingegen mit einem Theile des Flügels, den er befehligte, n.uthigen Wider-stand , ohnerachtet er nicht über vierzehn Mann stark war. Nach einem hartnäckigenGefechte, welches bewies, daß sich, wenn man feinem Rathe gefolget, der Sieg fürdie Engländer erkläret haben würde, wurde er nebst allen sinnen tapfern Cameradenniedergehauen, penn kchrete wieder zn dem General, dessen Liebling er war, zurück,und wurde an statt des verdienten Strickes, von Herzen bewilkommet s) F). Sedee

Nacsup

s) Hamiltons lM. «f tks Lzst inLes Vol. I. c. 17. Dodslcps Vol. 2. Harris Vvl. 2. L. I. c. 2.

F) Herr -Hamiltoii meldet uns, daß nach 'und daselbst in Ketten und Banden gelegt wot<Childs Abreise von Surük verschiedene Per- den. Herr Lourcdr'er und die von seinem Fiessoncn, unter welchen sich auch einige Bedienten mont (oder königlichen Patente) geschähet wureder Geselschasc befunden, mö Gefängnis geschickt, den, waren allein von diesem harten Verfahren frey-

Diese