iz8 Xll!.Buch. Historie der ostindischm Handlungsgeselschaften.
Schein von Hofnung zu haben c). Wir sind, um Verwirrung zu vermeiden und dirAufmerksamkeit des Lesers nicht zu stöhren, den Angelegenheiten von Bombay auf Ko-sten einer geringen Versiosiung gegen die Zeitrechnung, nachgegangen. Wir wollennun wieder zu dem Jahr 1691 zurück kehren, da die einheimischen Vorfälle der Hand-luugLgeselschaft Stof zu unserer Geschichte geben. Weil die politischen Angelegenhei-ten dieser Handlung von ausländischen Vorfallenheitett gänzlich abgesondert sind, soglauben wir, es werde dem Leser nicht misfalleu, daß wir sie besonders abgehandelt ha-ben. Im entgegenstehenden Fall würdet« wir die Kette der Erzählung unterbrochen,den Leser in Verwirrung gebracht und ihn des Vergnügens, das aus einer gleichförmi-gen und ausführlichen Vorstellung entstehet, beraubet haben.
H. 68.
Klagen wegen Um diese Zeit kam ein Vorhaben, das schon lange in Bewegung gewesen, nem-
der Hand- kch die alte ostindische Handlungsgeselschaft durch Errichtuug einer neuen au Ihrer stattlmMgeftl- ^ stürzen, zuerst zum Vorschein. Dieser Entwurf hatte seinen Ursprung von allenden verschiedenen Beweguugsgründen, welche das menschliche Gemüth am stärksten rei-hen. Im Jahr , b8o und in den verschiedenen folgenden Jahren bis zu dem unglück-lichen Kriege auf Bombay, war der Preis der indianischen Aktien züo Pfund von;Hundert und ihr Dividend verhältnismäßig; ein Umstand, der ganz Europa mitVerwunderung und unsere Nebenbuhler in der Handlung mir Neid und Bosheit er-füllte. Er enksiammete den Geitz einzelner Personen unter der Nation, reihte viele,Eingriffe in die Ausschließungsrechte der Geselschafc zu thun, um Theil an dem Ge-winn zu nehmen, und theilete endlich den ganzen Hos und die gesamte KausmanschafLM entgegenstehende Partheien. Es sahe ein jeder den Werch. des Preises, und es be-mühete sich ein jeder mit gleichem Eifer, theils im Besitz desselben zu bleiben, theilsaber zu demselben zu gelangen. Der Grund zu diesen; Bestreben war gegen das Endeder Regierung Carls des zweiten gelcget, und durch die Anhänger von beide» Par-theien, entweder durch die Presse, oder durch geheime Ränke und Bestechungen unter-halten worden r>). Die Klagen gegen die Gesilschaft wurden von« Jahr , 682 herge-nommen, da Sir Iosras Lh«ld, nachdem er zu der Stelle eines Präsidentcn der An-gelegenheiten derselben gelanget, sogar diejenigen Personen von der Direction aus-sthlos, welche ihn erhoben hatten. Doch halten sie sich einigen von seinen Maasre-geln, von denen sie besorgten, daß sie schädlich und verderblich seyn möchten, wider-setzet. Es wird ferner unter den Klagen angeführet, der Ehrgeitz und das Verderbendes Sir Iosras sey so gros gewesen, daß ihm keine Schwierigkeiten widerstehen kön-nen, und er habe es durch Ränke, Geld und offenbare Falschheiten dahin gebracht,daß einige von den erfahrensten und angesehensten Kaufleuten von der Direction aus-geschlossen worden. Seine Geschenke waren so wichtig, daß der Hof seinen Maasre-geln beitrat; und es wird gesagt, er habe dadurch sowol zu St. James als zu XVes^MÜtts?erttal! alles, was er verlanget, befehlen können. Der Befehl, welcher derzur Wiedereroberung von Bantam ausgerüsteten grossen Flotte das Auslaufen unter-sagte, die schlechte Verwaltung der Insel Bombay, der Ruin unserer einträglichster*Etablissements in Indien, besonders.desjenigen in Bengalen, welches damals diereichste Provinz in der Welt war; alles dieses wurde dem Sir Iosias Chrld Schuld
geg§
c) Harris idig. Dsdslep >l»«k> b) Harris Vol. r, c. s. L. r.