Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
Seite
142
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142 xm.Brich Historie der ostindischen HandlUttgsgeselschaftett.

Und poMkgiesttt insgesamt Vortheil von dieser Verwirrung gehabt. Daß es untreso vielen Drückungen nicht zu verwundern sey, daß sie keine so beträchtliche Ladungenzurückgebracht, als vormals, und daß die Verwaltung fchtverer sey. Daß demohnerach-tet aber die Handlungsgeftlschaft si) wenig banquerot sey, daß sie sich vielmehr imStande befände, alle Forderungen leichtlich zu befriedigen und ihren Handel mit einemeben so grossen Capital und mit eben den Vortheilen, wie sonst, zu treiben. Daß dasGeschrey wirklich nicht wegen ihrer vermeinten Armuth erhoben worden, Andern daßihr Reichthum und Glück Neid erreget hätte. Daß sie, was die Aussetzung ihrer lBezahlung anbeträfe, darinne dem Beispiel der Kammer zu London und der Schaß«kammer selbst gefolget wären. Daß der Krieg niit dem Mogul nichts weniger «ksgesucht, treulos und seeräuberifch, sondern vielmehr gerecht, nothwendig und unver«weidlich gewesen; und daß sie endlich den Schuß der Regierung, die gute MeinungDes Volks, oder die ihnen in ihren Freiheitsbriefen zugestandenen Vorrechte und Freihei-ten, durch keine vorschliche Unternehnpmg verwirket, weil alle von der Hanolung fürdie Nation zu erhaltenden Vortheile, von der gegenwärtigen Einrichtung sowol als von 'irgend einer ändert» erhalten werden tönten a) M).

§. 70.

Das publicum Hier bemühete sich nun, wie in allen dergleichen Fallen, wo das Interesse

ist in diesem Widerspruch erreget, jede Parthey, demjenigen, was die andere vorgebracht, denstreit uichtchlmiben zu benehmen, oder benahm ihm solchen auch wirklich. Das PublicumEi wurde mit so viel Schriften überschwemmet, daß dieser Gegenstand das einzige

" Geschäfte der Pressen zu seyn schien. Die Zuschauer ergötzten sich an dem Spiele,

das Publicum flammets den Streit an, und machte ihn, nächst dem Kriege, zu demwichtigen Gegenstände der täglichen Unterredungen. Die Handlungsgeselschaft hattedarinne einen Vortheil voraus, daß sie zusammen hielt und einig war, dahingegen ihreFeinde weiter in nichts als in ihrer Hitze übereinkamen, die in sthr vielen einander wi-dersprechenden Entwürfen ausbrach. Einige walten, daß der Handel geöfnet und

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g) Man sehe die Schutzschrift für die ostmdifche Handlungsgeselschaft S. >». Ralph ebendaselbst.

M) Hier führete die Gesclschast noch einegros-se Anzahl anderer Umstände an, welche dadurchveranlasset worden, daß die besondern Handels-leute , oder, wie sie dieselben nanccn, die Schleich-händler, Fus in Indien gesast hätten. DieEmpörung ihrer Bedienten unter Legrvin aufBombap wurde ihnen Schuld gegeben. Der-gleichen Folgen, sägen sie, ereigneten sich auchauf die Nachricht und auf das Vorgeben derSchleichhändler auf St. -Helena. Hier gcriethfast die ganze Insel in eine wirkliche Empörungund versuchte das Fort der Gcsclschaft durch dieWaffen zu erobern. Zu Bengalen, wo derHaupchandel der Geselsckaft.war, bedienet«» sichder Vtabob und seine Officiere der Verwirrung

in ihren Angelegenheiten auch, alle ihre vorige»Verträge zu breche» und die Engländer aller derschätzbaren Vorrechte zu berauben, die sie seit langerZeit durch Verträge besessen. Sie zogen durchGewaltthätigkeiten, Ungerechtigkeiten und offen-bare Feindseligkeiten grosse Geldsummen von bei-den Partheien , welches sie, so lange die En-gelanöer unter dem klugen Verhalten einer Ele-seychafl vereiniget gewesen, niemals zu versuchtgewagt hatten. Die Schleichhändler gingen, ä"grossem Nachtheil der Geselschaft, alle und jedeBedingungen für die Freiheit zu handeln ein, »»>diese sahe sich daher auch genöthjget, die aüern«4'theiligsten anzunehmen zc>x

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