4 Hauptst. i.Abs. Schicksale der englandischen Handluttgsgeselschaft. 147
«andere ostindische Hcmdlungsgesclschaft auf eine solche Weise zu errichten, wie es Se.
«Majestät nach Dero Weisheit für gut befinden würden.« Die Entschließung wurdeüberreichet und Se. Majestät antworteten darauf: „Es sey dieses für die Handlung«der Nation eine Sache von der höchsten Wichtigkeit; er wolle dieselbe in Ueberlegung«nehmen, und den Gemeinen in kurzer Zeit eine Antwort ertheilen.« Obgleich derKönig ganz unentschlossen zu seyn schien, so sahe man es doch als eine gute Vorbedeu--tung für die gegenwärtige Geselschafc an, daß er dem Herrn Goldsb-r-ugh, damah-ligem Gouverneur von Indien, die Ritterwürde ertheilete
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Da nun der ganze Streit vor den geheimen Rath gelanget war, so lies die Der streitHandlungsgcselschaft die gröste Bereitwilligkeit blicken, sich in desselben Urtheilsspruche ^>m vor denzu beruhigen, und bezeigte schriftlich, mit waö für Freudigkeit sie den Streit der Eilt-scheidung des geheimen Raths überlasse. Diesem ohn.erachtet machte sie, als sie vonden Handen des Grafen von Nottingham eine 'Abschrift von den Bedingungen, wor-über der geheime Rath einig geworden, erhielt, fast gegen jeden Punct Einwendungen, undbegleitets diese Einwendungen mit einer eigenen Schrift, worinnen sie zeigte, daß auchin Ansehung der Einrichtung einer solchen Handlungsgcselschaft keine vortheilhaftereAenderung getroffen werden könne P). In dieser Ungewisheit blieb der Streit bis auf
T 2 » die
n) Ralph Vok.r. sn.l6gi. Dodslepr Vol. s. c.
P) Die Vorschläge der gcheimdeu Räthe und scr gewöhnliche Preis. Mein sie weis wederdie Antworten der Geselschafc darauf sind folgende: Gesetz noch Grund, warum sie für einen gerin-Vorschlag i. Der Fond soll wenigstens gern Preis aus dem Besitz ihrer Güther gebrachtaus r;ooooo Pfund und aus nicht mehr als werden falte, als sie, nach alle dem, wornachrvvo,ooo Pfund bestehen. nur irqend etwas in einem Theil der Welt geniest
Antwort. Die Gesclschaft versichert Sr. fen wird, wirklich an baarem Gelde werth sind.
Majestät unrcrrhänigst, und ist bereit zu Dero Sie saget in Ansehung der Sicherheit unterthä-Ueberzengung zu beweisen, daß ihr gegenwärtiger nigst, sie wisse keine Ursache, warum sie fürlebendiger und todter Fond wirklich mehr werth ihr eigenes Vermögen Sicherheit geben solle.
'st, als die gedachte Summe von rzooooo Sie versichert, daß sie dem Mogul oder einemPfund. seiner Unterthanen weiter keinen Pfennig schuldig
Vorschlag r. Der Fond der gegenwärtigen sey, als ihre laufende Rechnungen mit ihren eirGeselschafc soll ein Theil von diesem Fond seyn, genen Banyanen und Mäcklern, welche sich tag-auf 744000 Pfund geschähet werden, wenn lich ändern, gleichwie das laufende Geld in ei-ste Sicherheit geben kan, daß wirklich diese Sum- nes Goldschmids Händen. Obgleich die Hand-le herauskommen wird; wo nicht, so soll er für lungsgeselfchaft dem Mogul nichts schuldig ist,
>v viel geringer geschahet werden, als sie Bürg- so würbe doch die blosse Meldung hiervon in ei-' last z„ leisten versprechen wlrd, nachdem die ner ösfentlichen Acte feiner Majestät hinlänglichchuldcn bezahlet und der Mogul und seine Un- seyn, ihn zu bewegen, daß er wegen alter noch"hauen befriediget worden, als gegen deren Aufor- vor der Zeit, ehe einer von den gegenwärtigenklinge der neue Fond durch dergleichen Bürg- Unternehmern geboren worden, geschehener Din-'Hqst schadlos gehalten werden soll. ge und Ansprüche, Forderungen an'die Gesel«
b ^Anrworr. Die Geselschaft saget, eine je- schaft machte; und daher scheinet ein Theil d-SsLache ,ey das werch, wofür sie verkauft wer- Vorschlages sowvl offenbar unmöglich als unge-> ihre Acticn werden, aller Verleumdungen ih- recht zu seyn. So hat sich auch weder der Mo-'temde vhnerachcet, insgemein für i;e> vvm gul noch einer seiner Unterthanen bey seiner Ma-- »derr verkauft, und sie weis und kan es bewcr- jestat beklaget, daß ihnen die Landlunqsgeftlschaft, vaß ,ie innerlich mehr werth sind, als die- etwas schuldig wäre; und dieses ist nicht nur jeho,
sondern