Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
Seite
156
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Widerlegungdieser antewort.

156 XHI.Buch. Historie der ostindischen HaMmigsgeselschaften.

wenn ihnen anders hinlängliche Schiffe verwilliget würden. Was den ihnen Schuld-gegebenen Mangel an Callicoes anbetrifft, ffo sey derselbe dadurch veranlasset worden,daß dreie von ihren Schiffen auf ihrer Rückfahrt verloren gegangen, indem zweie da«von Schifbruch gelitten und eins in die Luft geflogen. Dem gedachten Mangel würdegar bald abgeholfen werden, weil bereits zwey Schisse angekommen waren und überdiSnoch fünfe in diesem Jahr und neune in dem folgenden erwartet würden. Was end«lich das Ansuchen ihrer Gegner um Schutz für 400 Leute anbeträfe, so sahen sie sol-ches als eine Sache an, wodurch sie die Unterstützung Ihrer Majestäten zu erlangensuchten, damit sie, wenn Ihre Majestät eine solche alzufreie Handlung, als verlangtwürde, erlaubte, Dero königliches Vorrecht der Geselschaft ihren Freiheitsbrief wie-der zu ertheilen, schmälern und Eingriffe in dasselbe thun möchten. Sie hosten daherunterthanigst, eS würde keine solche Erlaubnis zugestanden werden.

§. 77 -

Zu Folge dieser schriftlichen Antwort wurde ein Befehl des geheimen Rathsbekant gemacht, daß den intercßirten Parthcien eine Abschrift davon mitgetheilet unddieselben an einem bestirnten Tage, nemlich den 2isten September, gehöret werdensolten t). Die bereinigten Kaufleute überreichten demnach um diese Zeit eine schriftli-che Gegenantwort, worinnen sie behaupteten, daß sie, an statt daß die Geselschaft dieHandlung zur Ehre der Nation treiben sollen, wie sie in ihrer eigenen Lobschrift zu ver-sichern die Dreustigkeit gehabt, zu beweisen bereit wären, daß ihre ungerechten und

unver,

t) Ralph V» 1 .2. Ann. 169;.

ke, baß eine Bill wegen der Einrichtung, Erhal-tung und Vevcstignng des ostindischen Handelsin Ansehung dieses Königreiches eingebracht wer-den solle. Den rgsrcn wurde ferner in einerCommittee des ganzen Hauses beschlossen, daß ei-ne neue Unkerschreibung zu einem vereinigtenFond von nicht mehr als r,oov,ooo Pfund undnicht weniger als 1500000 Pfund auf ein undzwanzig Zähre eröfnet werden solle. Den sieben-ten December wurde noch ferner beschlossen, daßkeine einzelne Person einen Theil von mehr alsloooo Pfund besitzen solte; ingleichen daß derUntcrvorsteher iOvov Pfund haben solle, nebstnoch verschiedenen andern Dingen, die mit dem,was wir von dem geheimen Rathe gesagt haben,übereinkommen.

Nachdem man über alle diese verschiedeneStücke einig geworden, so wurde beschlossen, dasHaus dahin zu bewegen, daß eine Dill wegenEinrichtung des gedachten Handels eingebrachtwerden möchte. Den roten December windeder Bericht abgestattet und angenommen, undes wurde nun, wenigstens von dem Public», er-wartet, daß die ganze Sache bald zu Standekommen würde. Allein die Gesellschaft verstand,wie sichs zeigte, die Kimstgriffe so gut als der

zr) Oebacss of cd<r Lammons An. 1695, Somers Ooll. Vol.zo. Ralphs Usii. Vol. 2.

Hof. Denn die Hitze, mit welcher das Hausdie Sache betrieb, kies auf einmal nach; derVorsteher wurde seines Sitzens überdrüssig, undob man gleich den 4ten Zcnner bey Gelegenheiteiner geringen Vcrsamlung des Hauses durch dieMehrheit der Stimmen entschied, daß die Unter-schreibung zu einem neuen Fond zehn Tage nachDurchgehung der Acte eröfnet werden solte, sowurde doch in Ansehung der Bill nichts weitervorgenommen, Za es wurde endlich, gleich alswenn sich das Haus recht vorgesetzet, so sparsamals möglich mit der Sache umzugehen, den r5stenFebruar 169z beschlossen, daß Sr. Majestät vondem ganzen Hause eine Addresse unterthanigstüberreicht werden solte, daß dieselben geruhe»möchten, die gedachte Geselschaft zu zertrennen,nachdem solches, zu Folge der Bedingung ihresFreiheitsbriefts, drey Jahr vorher angezeigtworden. Diese Addresse wurde demnach den rtcnMerz überreicht, und Se. Majestät antwortetenweiter nichts darauf, als folgendes: „Meine Her-„ren, ich werde jederzeit für dieses Königreich„so 'siel Gutes thun, als in meinem Vermöge»„stehet, und ich will eure Addresse in Ueberle-„gung nehmen

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