Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
Seite
158
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158 xm.Buch. Historie der ostindischen Handlungsgeselschaften.

Krieges alle übrigen fast gänzlich verschlossen und gespcrret waren. Dieser vernünftiggen und kühnen Gegenantwort fügten sie noch einen Auszug aus einigen wenigenvon den vielen Beispielen im gemeinen Rechte, worauf sich die gedachte Gegenantwortgründete, bey. Die Leinewandshändler gaben auch eine Gegenantwort auf denjenigenTheil der Antwort der Handlungsgeselschaft ein, der ihre Bittschrift betraf. DieTuchmacher bewiesen auch keinen geringern Eifer, indem sie in ihrem Namen eine Ge-genantwort aufgesetzet hatten, die sie zu unterdrücken genöthiget wurden. Um diesenMangel zu ersetzen, so überreichten die Kaufleute ein aus den Büchern des Zollhausesgenommenes Verzeichnis von allen den Tüchern, so die letztem fünf Jahre von derHandlungsgeselschaft ausgeführet worden. Hieraus zeigte sichS, daß sich die ganzeSumme nicht höher als auf 1827 Tücher belief; dahingegen im Jahre 1692 allein >9 5 z Tücher in zwey Privatschiffen ausgeführet worden, welches beinahe dreimal mehrwar, als die Geselschast in dreien von den gedachten fünf Jahren ausgeführet hatte.

Sie unterstützten alles dieses durch eine Bittschrift von den Pachtern und Eigenthümernder gedachten beiden Schiffe, wornme solche Ansuchung thaten, daß die gesetzwidrigenClauseln in den vorigen Freiheitsbricfen besonders weggenommen werden möchten,damit auf diese Weise die Freiheiten, das leben und das Vermögen ihrer Factoren,Agenten, Bedienten, Seeleute und anderer ihrer Mitunterthanen, in so entferntenOertern unangetastet blieben, wo sie sich weder gegen Gewaltthätigkeiten sicher stellen,noch Hülfe erlangen rönten, indem die Beleidiger wegen ihrer Entfernung nach denordentlichen.Gesetzen des Königreichs nicht bestraft werden könten r).

§. 78 .

Die gesell Indessen waren alle Bemühungen der Kaufleute vergebens, weil die Hand-«

schast erhält lungsgeselschaft eine sehr grosse Gewalt und einige hohe Personen zur Stütze hatte. Eseinen frei- wurde keine Antwort aus die Bittschrift wegen des 40O Seeleuten zu ertheilendenheitsbrief. Schutzes gegeben. Die Kaufleute machten daher in dieser Sache einen neuen Ver- ,such, indem sie sich, um ihren Endzweck desto eher zu erreichen, verpflichteten, in die-sem gegenwärtigen Jahre mehr Tuch auszuführen, als die Handlungsgeselschaft in den i

fünf vorhergehenden gethan hatte. Sie versprachen auch, die Regierung, nach der s

Rückkunft ihrer Schiffe, mit 502 Tonnen Salpeter zu versehen, und hundert Pfundfür z Pfund Sterling, welche damals 8 Pfund kosteten, zu liefern. Sie behaupt^ten, die Geselschast befände sich in so schlechten Umstanden, daß sie weder in Enge-land einen hinlänglichen Fond hätte, die Schiffe, warum sie Ansuchung that, zu be-laden, noch in Indien, dieselben mit einer Ladung zurück zu schicken. Daß sie, weil s

sie durch den Krieg wirklich um ihre Nahrung gekommen, und weil der indianische '

Handel nicht nur der einträglichste, sondern auch unter allen am wenigsten gefährlichwäre, unterthanigst bäten, daß ihnen, zur Ersetzung ihres Verlusts, auf dieses Iahe sSchutz für die abgedachten Seeleute vcrwilliget werden möchte. Allein sie waren in ^dieser Bittschrift eben so unglücklich, als in den vorigen. Der geheime Rath war so we' ^nig geneigt ihnen ihre Bitte zu gewähren, daß er den 2 8sten September einem von denSecretarien Befehl ertheilete, eine Volmacht zur Ertheilung des Freiheitsbriefes zu'rechte zu machen, damit solche von Jhro Majestät unterzeichnet werden könte. OHN'erachtet die Kaufleute wegen des von ihnen geschehenen gerichtlichen Einspruches durch

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x) Ssmers LvU-6. idiä. Ralph lud tw. i6<-z 4. Vvl. 2.