Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
Seite
189
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4.Hauptft. i.Abs Schicksale der englandischm Handlungsgeselschaft. 189

„In demselben versicherten wir euch, auf eine alzuzuversichtliche Weise, der volkom-„menen Ruhe und des ungestörten Friedens, so wir damals genossen; und die Zufrie-denheit, welche die Landeseingebornen über unser Verhalten zu bezeigen schienen, lies„uns gar wenig vermuthen, daß dieselben von so kurzer Dauer seyn würden. Da un-„ser Pfeffer seit einiger Zeit sehr reichlich eingekommen war, und sie uns öfters, ver-sprochen hatten, daß bald eine noch weit grössere Menge aus dem Lande gebracht„werden solte: so waren wir in unserm Bau weiter gekommen, als wir selbst erwartet„hatten. Es wurde in einer Zeit von einem Monate und etwas drüber der Grund zu„einer Kehle und zu zwo Courtinen von den Mauren unsers Forts geleget und einen„Fus hoch über die Erde von Ziegelsteinen und Chinan aufgeführet, und zu einer drit-ten die Erde aufgegraben. Wir hatten uns mir einem solchen Vorrathe von Ziegel-„steinen und Lhman versehen, daß wir genug gehabt haben würden, das ganze Werk,»in weniger als in einem Jahre zu Stande zu bringen, wenn wir so fortfahren können,„wie wir angefangen hatten. Also hielten wir uns in unserm Unternehmen für glück-lich, und wir gedachten mit nicht geringem Vergnügen daran, daß wir dadurch, daß„wir unsern Herren eifrig dienten, unfern Credit vermehren und uns in Zukunft ihrer„Gewogenheit auf eine ganz besondere Weise empfehlen würden. Allein mitten unter„unserer Gückseligkeir wurden alle unsere Hvfnungen durch eine geheime Verschwörung„des ganzen Landes gegen uns vereitelt, welche ohnstreitig mitlerweile ausgeführet wer-den solte, daß wir kein Schis auf der Rhede zu unserm Beistande hatten. Das„Schis Metch-!apatane war seit dem 2i sten Jenner zu Bantal gewesen; zu allem„Glück aber kam es den i 8 ten Merz, einige Wenige Tage vor der Entdeckung dieser-abscheulichen Verschwörung, zu unserm Beistände zurück.

„Es war den 2zsten Merz spat in der Nacht, da wir noch nicht den geringsten„Argwohn wegen einer Verrätherey hatten, als der Lapitain Gibb dem Unrergouver-„neur zu wissen that, daß Dupurry Benlorm vier bis fünftausend Mann in seinem„Dusän zusammen gebracht hatte, um, wie er glaubte, die Handlungsgeselschaft zu be-„kriegen. Hierauf schickte der Untergouverneur einen Brief an Benlorm, um die»Ursache zu erfahren, warum er fo viele Leute versamlet hatte, und befahl ihm, diesel-„ben so gleich aus einander gehen zu laßen und den andern Morgen selbst in das'-Fort zu kommen, damit, wenn er irgend Beschwerden hatte, dieselben gehöret und»-abgestellet werden könren. Wenn er dieses nicht so gleich that, so solte er nicht lan---ger als ein Freund angesehen, sondern als ein Feind behandelt werden. Des Mor-"gens sehr frühe überschickte Benlonn eine Antwort, die mit kahlen Entschuldigun-»gungen und falschen Freundschaftsversicherungen angefüllet war, ohne das geringsted melden, daß er seine Armee aus einander gehen lassen oder selbst ins Fort kommen»wolte. Der Rath wurde sogleich versamlet, und von dem, was vorgefallen war,„Unterrichtet, worauf denn beschlossen wurde, den Herrn Mackey, der Benlorins»Freund war, abzuschicken, daß er sich mit ihm unterredete und ihn ins Fort zu kom->sswn nöthigte. Gegen Mittag kam Mackey mit des Dupmrys Antwort und mit dem»-Versprechen, daß er dem Gouverneur den folgenden Morgen seine Aufwartung ma-nchen wolte, zurück. Mitlerweile liessen wir unsere pan§arane»i und Darross"herzurufen, um sie bey dieser Gelegenheit zu Rathe, zu ziehen, weil sie uns die cr-Nachricht davon hätten ertheilen sollen; allein sie schienen unsere Besorgnis gc,

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