Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
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19 r XM. Buch. Historie der sstmdischm Handlungsgefelschaften.

„Feind sehen lies, so feuerren wir mit allem dem groben Geschütze, das wir aufgeführet„hatten, dahin, wo uns diese Feuer am dicksten zu seyn schienen. Zudem dieses gescha-„he, siel zu allem Unglück einer von den Pfropfen aus unsern Kanonen oben auf die Ge-bäude des Forts, welche Feuer fingen und so gewaltig brauten, daß alles Löschen umsonst„war. Wir zogen hierauf in einem Haufen aus dem Fort heraus, um dem Feinde ent-„gegen zu gehen. Wir gingen erstlich durch den tiefen Grund, von da um den Pferde-„stalhügel herum nach der Einsiedler^ zu, und sodann durch die Lhmastadt und„Ziegelscheunen, welches alles im Feuer stände, ohne daß ein Feind zu sehen war. Wir„wandten uns sodann nach der Seeseite zu, wo wir einige tausend Malayen, unter derAnführung unseres Sultans und der Bugasiengewahr wurden. Die meisten Thmestr„hatten sich in Booten und in ihren eigenen Fahrzeugen gerettet. Wir hatten daher„weiter niemanden mehr zu unserm Beistande bey uns, als unsere Schwarzen. Umj,ter diesen nachteiligen Umständen hielten wir es für unnütze, unser Leben langer gegen„einen so zahlreichen Feind zu wagen. Da unser Fort und unsere meisten Gebäude von„dem Feuer verzehret worden, so sahe sich jederman genöthiget, sein Leben durch Schwim-„men oder auf den Booten so gut zu retten als möglich, wobey fast die Hälfte unserer„Leute ersof oder von dem Feinde getödtet wurde. Den folgenden Morgen zähleten wir„in dem Schiffe LNachlepacan,in des Hm. Newcombes grossenBoote und in dreien„Tombongonen oder Booten, mit denen man zu den Schiffen fahret, auf zzo„schwarze und weisst Männer, Weiber und Kinder, die ihr Leben gerettet, und für die wir„nicht über fünf Tage Master genug hatten, auf jeden Tag ein Rössel gerechnet.„Mr waren anfänglich willens, nach Bantal zu gehen; allein der Wind und der„Strom waren uns so stark entgegen, daß wir, nachdem wir bis zum aysten Merz auf„der Rhede geblieben, genöthigt wurden, unfern Vorsatz zu andern, und auf dem kürze-„sten Wege nach Batavra zu segeln. Nachdem wir jedes Boot auf fünf Tage lang„mit Wasser und Lebensmitteln versehen, so gingen wir mit einander nach Batavra un-„ter Segel c). „ Der Ueberrest des Briefes enthält ein Tagebuch von ihrer Reist nachBatavra, wie ihnen daselbst begegnet worden, und wie sie von da nach Nagapatarirgebracht worden, woher diese von dem Untergouvernenr und von zweien des Raths un-terzeichnete Nachricht geschrieben ist. Auf dieselbe folget ein Papier, Thomas Lookeunterzeichnet, das eine Erzählung der Umstände enthält, welche den Untergang dieserFactorey zuwege brachten. Unter denselben scheinen folgende die merkwürdigsten zu stylt.Die Engländer waren vorher sowol zu bNarlborough als Banral mit der Landes-regierung in Streitigkeiten verwickelt gewesen. Herr Looke hatte dieselben dem An-schein nach in der Güte beigeleget, und sie lebten verschiedene Monate lang in einem gU-ten Verständnisse mit den Landeseingebornen. Diese hatten aber ihre Rache unter derMasque der Freundschaft verborgen, und machten selbst zu der Zeit, da sie den bestellaussern Schein hatten, Verbindungen und Zusammenverschwörungen gegen die Eng^länder. Als sie sahen, daß man schon sehr weit mit dein Fort Marlborough gekom-men war, so befürchteten sie, ihre Entwürfe möchten vereitelt werden, wenn sie dieAus-führung derselben so lange verschöben, bis sich die Engländer durch starke ziegelsteinerMMauren und Kanonen in Sicherheit gesthet hatten. Ueberdis standen sie in den Gedan-ken, als wenn dieses Fort eine Verletzung ihrer Freiheiten wäre, und als wenn es eine Frei-statt

r) L.sck)'crs ^ccovnr ok tke Irsäe in Inüis. c. 4.