Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
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199
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4-Hauptst. i.Abs. Schicksale der englandischen Handlungsgesekschaft. 199

§. tOO.

Barnet fetzte hierauf seine Reise fort, und ertheileke bey seiner Ankunft zu Er nimt dentNadagastar dem Geschwader Befehl, sich zu trennen, und bestimte Baravia zu sei- franzoscn un-nem Verfamlungsorte. Er in dem Deptfsrd, und der Lord Norrhesk in dem pre- rerschiediicheston, wollen nach der Meerenge von Grmda, und von da nach der Meerenge von Banca'^dgehen, da unterdessen der Medwa^ und Diamond ihren Weg nach der Meerenge vontNalacca nahmen. Er hatte die Absicht, die französische ostindifche Kauffarthey-flotte aufzufangen , von der man glaubte, daß sie ohne Bedeckung in ihrem Rück-wege nach Europa begriffen wäre, indem sich nur ein einziges Schis von Zo Kanonenjur Beschühung der französischen Niederlagen in diesen Gewässern befand. Der Com-»nodore machte die Schiffe Deprford und presto» dadurch unkentlich, daß er sie aufholländische Art ausrüstete und bemahlte, und kam auf diese Weise in der Meerengevon Banca an. Hier blieben sie bis zum rzsten Jenner vor Anker liegen, da sie dreygrosse Schiffe aus sich zugesiegelt kommen sahen. Sie hatten kmm entdecket, daß sievon französischer Bauart waren, als sie schloffen, daß es Lhlnafahrer unter der Be-deckung des Kriegsschiffes von fünfzig Kanonen von pondrcherry waren. Der Coiwtnodore ging uurer Segel, um dieselben zu empfangen, und verbarg feine Schiffe derge-stalt, daß sie von dem Feinde so lange für holländische gehalten wurden, bis er sich den-selben auf einen FlintenfchuS genähert hatte. Hierauf zog er die holländischen Flaggenein, und zog die englischen auf. Der Commodore gab dem Feind eine Lage , die er leb-haft beantwortete, worauf es zu einem hitzigen Gefechte kam. Er crtheilete sodanndem presto» Befehl, zu gleicher Zeit eins von den Schiffen mit aller möglichen Ge-schwindigkeit zu ersteigen, da er ein anderes zu ersteigen suchen würde. Als sie sichbeide hiezu anschickten, so zerschmetterten die feindlichen Kugeln die Steuerruder an bei-den Schiffen, und vereitelten ihr Vorhaben. Hierauf ging das Gefechte mit grobenund kleinem Geschütze von neuem an, und die Franzosen strichen endlich nach einembeinahe dreistündigen tapfern Widerstände die Segel. Die Pristn waren der Darr-phtn, der Hercules und der Iasön von Lamon, jedes von 700 Tonnen Ladung, zoKanonen und 150 Mann. Der Commodore schickte Officiere und Leute ab, um sie inBesitz zu nehmen, und die Schifshauptleute und Schifsschreiber auf sein Schis zu brin-gen. Sie wurden sehr grosmüthig empfangen, und der Commodore erwies ihnen diegröste Gefälligkeit, Freundschaft und Liebe. Er fand gar bald, daß er eine schätzbareEroberung gemacht hatte, indem ihm die Schifsschreiber berichteten, daß die Ladung ei-jeden Schiffes in Frankreich 100000 Pfund werth wäre. Einige von den Offi-zieren und Schifsschreibern brachte man auf zwey englische Schiffe der Handlungsgesel-lffaft, die nach England segelten, und die übrigen wurden mit den Prisen nach Bara-^ia geführet h). Der Capitain peyron war mit den Schiffen tssedway und Dia-^lond in der Meerenge von LNalacca nicht weniger glücklich, alwo er ein französischesdNanrla kommendes Schis wegnahm, das 246000 Pfund werth war, indem es?* Kisten mit Thalern, davon sich in jeder 3000 Pfund befanden, undüberdis nochKisten mit Gold, z oooo Pfund werth, am Bord hatte. Er segelte sodann nacher Meerenge von Banca, um daselbst den Lhmafahrern aufzulauren. Hier erfuhr" bon einem englandischen Officicr, der sich am Bord eines zurückfahrenden schwedischen

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