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XII!. Buch. Historie der ostindischen Handlungsgeselschaften.
Indienfahrers, mit Nachrichten an die Lords der Admiralität von dem Commodorebefand, daß man ihm schon zuvor gekommen wäre. Er nahm hierauf seinen Weg nachBacavra, wo er auch bald darauf den Commodore antraf.
H. IOI.
Die französi, - Ehe wir mit dem Commodore Barnet weiter gehen, wollen wir erst einigesche compa- Anmerkungen über den Zustand der französischen Handlungsgefelfchaft und über diegnie schlägt ei- Mittel machen, deren sie sich bediente, Barnets Reife zu vereiteln. Die französischenen neutralir Handlungsgefelfchaft fand, daß die asiatische Handlung sehr einträglich war; allein ihretätsvergleich Vortheile kamen den unsrigen doch bey weitem noch nicht gleich. Denn die FranzosenE' hatten einige Zeit vorher, ehe der Krieg erkläret wurde, erstaunliche Ausgaben zu Von-
drcherry und in ihren kleinen Factoreien, und die Summen aus Frankreich kamennur ganz langsam an. Dieses nöthigte sie, grosse Schulden zur Betreibung ihrer Amgclegenheiten zu machen, und sie sahen ein, daß sie durch einen Krieg nicht nur allerHülfe aus Europa beraubet, sondern auch auswerts ihren Credit verlieren würden.Da der Hof zu Versailles diese Umstände gehörig erwog, so wurde pondtcherry, ehees zu einem.Bruch mit England kam, in einen guten Vertheidigt»,gssiand geseßct.Herr Bourdonnais wurde im Jahr r?zy mit 1500 Mann dahin geschicket, um die-se und die übrigen Factoreien zu verstärken '). Dieser Vorsicht des Ministeriums ohn-erachtet lies sich die französische Handlungsgeselschaft, ob sie gleich wüste, daß die Eng-länder ihre Hauptfactorey nicht in Vertheidigungsstand gesetzet, dennoch zur Errich-tung eines Neutralitätsvergleichö zwischen den beiden Compagnien bereit finden. Siesahe voraus, daß eine so weite Ausbreitung der Kriegsflammen mit erstaunlichen Ko-sten verbunden seyn müsse. Die Direkteren der Handlungsgeselschaft sehten daher imMonat November 1742 gewisse Vorschlage zu Schliessung eines NeutralitätSverglei-ches auf. Diese Vorschläge schränkten sie auf drey Artikel ein. Durch den ersten sol-len alle Feindseligkeiten in den Factoreien sowol der einen als der andern Handlungsge-selschaft verhütet werden. Durch den zweiten sollen die Schisse beider Handlungsge-selschaften die Erlaubnis erhalten, wechselseitig in allen und jeden ihrer Factoreien landenzu dürfen; und sie solten nicht nur ohne Hindernis absegeln können, sondern auch mit sol-chen frischen Bedürfnissen versorget werden, als an dem Orte zu erhalten wären: undvermöge des dritten solten die Schiffe beider Handlungsgeselschaften, wenn sie sich aufdem Meere begegn ten, einander weder angreifen noch wegnehmen dürfen. Diese Vor-schläge der Directoren wurden von den Cardinalen Fleury und Tencin sehr wohl ausigenommen. Der Generalcontrolleur, Hr. Orry, überreichte sie nachher dem Könige/und bekam sie mit der Antwort zurück: „daß Se. Majestät alle und jede Bedingungen/worüber sich die Handlungsgeselschaften zum Besten der Handlung verglichen, genehm
halten wollen. „
K. t02.
Derselbe wird Hierauf wurden diese Vorschläge nach Britrannien hinüber geschicket, da sieh
verworfen, denn die Direkteres versamleten, um sich über die dienlichsten Maasregeln zu berathbschlagen. Es wurde beschlossen, dieselben zu verwerfen, weil sie glaubten, die NeutrMlität würde von keinem Nutzen seyn, wo nicht ein Vergleich zwischen den Factoreien/wie in dem letztem Kriege, eingegangen würde, da die Gouverneure von LNadraßm,
j) biemairs ziour le Licur «le li» Voi, l.