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Xill.Buch. Historie der ostindischenHandlungsgeselschaften.
stirchtbaren Geschwaders E); dem ohnerachtet aber schien sowol die Geselschaft alspeykori in eine völlige Sicherheit eingeschläfert zu seyn. Das brittische Geschwaderhatte fünf Kauffartheyschiffe, wovon viere ausnehmend reich waren, einen Kaper undzwo Schalupen weggenommen, ehe der französische Admiral die geringste Prise gc<macht hatte. Es war nun eins auf die Bewegungen des andern in seiner Stationwachsam; das erstere befand sich beim Fort St. David, und das letztere schickte sichzu seiner Unternehmung gegen Madraß zu pondiccherry an m). Den 24stcn JuniuSentdeckte Perron, da er in der Rhede Nagaparam vor Anker lag, bey Anbruch desTages eine Flotte auf der offenen See, und er crkante gar bald, daß es des Bourdsii-nais Geschwader war. Hierauf ging er so gleich unter Segel und beide Flotten schick-ten sich zur Schlacht an; da aber fast eine gänzliche Windstille war, so konten sie vorvier Uhr des Nachmittags einander nicht mit den Kanonei, erreichen. Um diese Zeitging das Treffen an, und dauerte bis um sieben, da die beiden Geschwader durch diedie Dunkelheit der Nacht getrennet wurden. Sie blieben den ganzen folgenden Tageinander im Gesichte, ohne das Gefechte wieder anzufangen, und den Abend hielt Per-lon einen Kriegsrath, worinne beschlossen wurde, ein Treffen zu vermeiden und nachder Bay Ermqmma! zu segeln, pcyron zei,te sich, nachdem er seine Schiffe hierausgebessert, den zten August wieder auf der Höhe von Nagaparam, und Bourdott-nais,. der sich gerne in ein Haupttreffen mit ihm einlassen wolle, folgere ihm bald da-hin nach. Weil der brittische Commodore aber keine solche Absicht hatte, so machteer sich gar bald unsichtbar uud segelte auf dem nächsten Wege nach der Bay von Bett-gallen, worauf das französische Geschwader nach pondicherry zurück kehrete n).
§. '04.
Die Franzo- Da Bourdonttais nun alles zu seiner Unternehmung gegen Madraß fec^
fei, machen tig hatte, so wolte er gerne wissen, ob der brittische Commodore sein Vorhaben zu ver-anstalte» Ma- Pixeln suchen würde. Zn dieser Absicht erschien er den achtzehnten August vor deMraß zn Velar Äxte und gab auf die Prinzeß,,, Maria, eins von den Schiffen der Handlungsgesel-^ schaft, Feuer, das sowol von dem Schiffe als von dem Fort beantwortet wurde-
Bourdonnais lies jedes von seinen Schiffen eine Lage geben und kehrete sodann nach pott-dicherry zurück, um ein wachsames Auge auf peytone Absichten zu haben. De" I2zsten August erschien das brittische Geschwader vor Madras; und lief in die Rhed* ?pullicat, auf der Mitternachtsseite der Stadt, ein. Hier schickte er einen Lieuten«^an Bord eines in der Rhede liegenden Schiffes, wo er von dem, was der französisch*Admiral gethan, benachrichtiget wurde. Dieses hatte er kaum gehöret, als er urpsichtbar wurde und Madraß den Franzose», zu einer leicht zu erhaltenden Beute übe^
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m) Rolc Vol. 4. prrk. ls. ») Bsurdomrais btem. vbi kupra.
E) Herr Dnpliex war damals Befehlshaber aus dem Neptun und pbönr'c von 54 Kanone»'in PonSicherry, indem Boucvonnaig die aus dem heiligen Ludwig von 44 Kanonen, >»^ !
Anführung der Zlotte über sich genommen hakte, insgesamt von 400 Mann, und aus der Lilie vo"Dieselbe bestand aus dem Achilles von 70 Ka- 40 Kanonen und ;oo Mann. Sechfe von diest"nvnen und 702 Mann; aas dem Herzog von Schiffen gehKecei, der Handlungsgefelschafc,
Vrleans uns Bourbon, von ; 6 Kanonen; waren als Kriegsschiffe ausgerüstet z z). !
z!t) Bsurdsnnats Xtein, Vol. z. zi. LH»