4-Hauptst. i. Abs. Schicksale der engländischen Handlungsgeselschaft. rn
Mösseste Sicherheit aber war der Verlust, den die französische Flotte irr dem treulichenSturme erlitten hakte, und die Uneinigkeit zwischen diesen beiden Befehlshabern. Hr.^>ynd, der Gouverneur vom Fort St. David, gebrauchte alle mögliche Vorsicht, demFeinde Widerstand zu leisten, fals er ihn angreifen solte. Er nahm eine gute AnzahlMilitz in Sold, vermehrte die Vestungswerke, versähe sich mit iebensmitteln und rieh«tete das ganze Betragen der Besatzung im Fall einer Belagerung ein. Diese gemach-ten Anstalten wurden gar bald nöthig; denn den 8ten December erschien der grösteTheil der Besatzung von pondicherry mit einem starken Zuge Geschützes vor dem Fort.Dieses Detaschement bestand aus tausend Mann ordentlicher Kriegsvölker, aus ohng«,sthr 2Oo wohldisciplinirten peonen, und aus ohngefehr zoo andern Landeseingebor,Neu. Der Gouverneur Hynd schickte eine Parthey von 1600 Indianern heraus,die den Feind, ehe er Batterien zu errichten anfinge, angreifen, denselben die ganzeflacht hindurch beunruhigen und in beständiger Furcht erhalten selten. Sie thaten die-ses mit einem überaus glücklichen Erfolg, und fingen des Morgens ein ordentliches Be-ichte an. Die Franzosen eröfneten sich gar bald einen Weg nach dem Gartenhause.Als Hr. Hynd dieses bemerkte, so schickte er einen andern Haufen Mohren nebst hun-dert Europäern ab, das Treffen zu unterstützen und zu behaupten. Die Feinde hiel-ten fiuf eine Stunde lang vcsten Fus; endlich aber, da sie umzingelt zu werden befürch-teten, zogen sie sich mit grosser Eilfertigkeit zurück und liessen ohngefehr 200 Todte ausdem Schlachtfelde liegen, worunter sich vier Officiere von einigem Range befanden.Ähre Gezelte, ihre Kriegsbedürfnisse, sechs Kameele, zween Mörser, nebst den dazu ge-hörigen Bomben, zwo Kisten mit Gewehren, vier Trommeln, und alle ihre iebenSmit,tel fielen der Besatzung in die Hände y). Die Franzosen kehreten nach ihrer erlitte-nen Niederlage nach pondicherry zurück, und machten daselbst Zurüstungen zu einemanderweitigen Angriffe. Allein dieser wurde gleichfals vereitelt, indem der CommodoreSrrfstn mit einer Flotte aus Europa ankam, um die Befehlshabung über peytonsGeschwader über sich zu nehmen.
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. Gegen das Ende des Sommers im Jahr 1747 vereinigte Grifft« sein Ge- GEns ai-Ichwader mit den vorher schon in Indien befindlich gewesenen Schiffen, und befand sich kunft in Iman der Spitze einer furchtbaren Flotte. Dieselbe bestand aus dem Rork, aus der prim dien.
Mn Maria, aus dem Exeter und Medrvay von 6o Kanonen, aus dem Harrvich,Winchester und presto» von zo Kanonen, aus der perle, dem Ealrham und derlfrist des Medrvay von 40, und aus dem Hurtigen von 20 Kanonen. Das fran»
»afische Geschwader bestand damals aus zwey Schiffen von 74 Kanonen, aus zweien von? - aus einem von 54, aus zweien von 50 Kanonen, und aus einer Bombardiergallio-^ Db diese Schiffe gleich nach dem Sturm wieder ausgebessert worden, so wagten sie^ doch nicht, sich mit dem brittischen Geschwader, das pondicherry den ganzen^rbstmonat hindurch eingeschlossen hielt, in ein Treffen einzulassen. Grifft» hatte soAnstalten gemacht, daß nicht das geringste in den Platz kommen konte, so lange erlag. Er verbrante auch den Neptun, ein Kriegsschif von 54 Kanonen, in derden b.von Madrass. Auf diesen Vortheil folgte gar bald ein gleich grosser Verlust;n die Prinzessin Maria, ein Indienfahrer, welcher glaubte, daß Madrass noch
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