4-Hauptst. i.Abs Schicksale der ettglattdischen Handlungsgeselschaft. 217
tNuley Ali Rhan, dem Slmdah Saheb zum Besten, der zum Gouverneur derHauptstadt gemacht wurde. Da aber der Hof des dNoguls mit seiner Erhebungnicht zufrieden war; so wurde er abgesetzet, und Anawerdl Ahan erhielt seine Stel-le. Sundah Saheb, der sein Gouvernement wieder zu erlangen suchte, wandtesich an den Grafen von Anteuil, den französischen General in pondrcherry, und er,hielt eine Verstärkung von 2OOO Sippen, bo Schwarzen oder Aasm und 420französischen Soldaten unter der Bedingung von ihm, daß er, wenn er glücklich wäre,den Franzosen die Stadt Velur, in der Nachbarschaft von pondicherry, nebst dendazu gehörigen fünfund vierzig Dörfern, abtreten solte. Dieses kan einen Schlüssel zu demgeheimnisvollen Betragen der Franzosen abgeben, warum sie, nachdem sie so viele Gunst-bezeigungen von dem Hofe zu Dchlr, um den rechtmäßigen Oberherrn von Arkhar gegendietsIaharatkas im Jahr 1741 zu beschützen, erhalten, nunmehr das Schwerdt zur Ver-theidigung eines Rebellen und Thronraubers zogen. Es wird auch gesagt, der EntwurfzurStürzung des Anawerdi Rhan sey vom Sundah Saheb und von, Herrn Dupliexgemacht worden. Anawerdi Ahan wurde demnach von den Franzosen und von ihrenBundesgenossen geschlagen, und der Graf von Anteuil in dem Treffen verwundet. Sun-dah Saheb wurde wieder in das Gouvernement von Arkhat eingesetzet, und seine denFranzosen gethane Versprechungen pünktlich gehalten. Anawerdi Rhatt war in demTreffen geblieben, und sein Sohn Mahommed All Rhan flüchtete nach Trruchrrapalttund flehete die Engländer um Beistand an, die ihm auch unter dem Major Lawren-ce, einem tapfern und erfahrnen Officier, Hülfsvölker, Geld und andere Bedürfnisseschickten. Man erhielte einige Vortheile über die Feinde; sie wurden zum Rückzügegenöthiget, ohne daß ein entscheidender Schlag geschehen war. Kurz nachher kam^lahommed Ali selbst nach dem Fort St. David, und hielt um noch mächtigern Bei-stand an. Er sagte, sein Vortheil wäre auch der Engländer ihrer; denn wenn manden Feind in seinen Eroberungen fortgehen lies, so würden die Engländer gar baldÄenöchiget werden, die ganze Küste zu verlassen. Da sie dieses vielleicht auch für einebequeme Gelegenheit hielten, sich wegen des Verlustö von Madraß zu rächen, so schick-ten sie eine ansehnliche Verstärkung unter den Befehlen des Capitain Cope ab. In-dessen wurde nichts gethan, und die Engländer zogen sich, nach einigen unglücklichenversuchen, zurück. Der Feind grifden Mahommed Ali in ihrer Abwesenheit an, und^ehielt einen völligen Sieg über ihn. Der unglückliche llAabob ging eine genauereVerbindung mit den Engländern ein, und stand ihnen gewisse Stücke in Ansehung derHandlung zu, worüber man lange streitig gewesen war. Der Capitain Gingen, ein'a den Diensten der Handlungsgeselschaft stehender schwcitzerischer Officier, wurde mit4 vo Europäern als Hülfstruppen abgeschickt, und der Capitain <Lope wurde nach Ti-^Uchirapalll zu gehen beordert, um dasselbe in Vertheidigungsstand zu setzen. Diebeiden Armeen standen langer als einen Monat gegen einander über im lager; es fiel?ber weiter nichts vor, als Scharmützel, die gemeiniglich für die Engländer und fürmit ihnen im Bündnis stehenden Nabob glücklich abliefen H.
§. " 4 .
Um aber den Franzose« eine Diversion zu machen und die Macht derselben Fortsetzung.
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b) Dieses ist aus Privat,,achrichten und aus einem Schreiben vvn einen, Herrn des Rathes zu Ma-draß ai, die Direcivrcn der indischen Handlungsgeselschaft genommen.
A. W. H. 26. Th. N. H. 8. Th. E e