Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
Seite
219
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4- Hauptst. i.Abs. Schicksale der englandischen Handlungsgeselschaft. 219

Mit 16o aus Bengalen verstärket dl). Mit dieser wenigen Mannschaft lieferte er denFranzosen und Indianern bey Aavarrpakkan , das gemeiniglich Roveripaukheißet, ein Treffen. Der Feind hatte rzoo Srpoyen und ioo Franzosen, nebstacht Stück Kanonen in der Fronte; zo Europäer nebst einigen Landesemgcbomen,die auf eine Anhöhe gestellet waren, machten den linken Flügel aus, und aus dem rech-ten standen 1700 Reuter. Herr-Lltve ging sogleich, ohne daß seine Truppen feuerndurften, mit dem Bajonette auf den Feinv los, und trieb ihn gar bald in seine Vcrschan-jungen zurück; da es aber nun finster ward und seine Truppen neu und ungeübt waren,so blieb der Sieg eine Zeitlang ungewis. Endlich schickte Herr Llwe ein Detafche-went herum, das ihre Batterie von hinten angreifen solte; und dieses Unternehmen gingauch glücklich von statten, weil es muthig ausgeführet wurde und klüglich ausgefonnerrworden war. Die Engländer drangen mit aufgepflanzten Bajonetten ein und mach-ten den Feind durch ihr Pelotonfeucr so bestürzt, daß die Franzosen insgesamt ihrGewehr wegwarfen und sich zu Kriegsgefangenen ergaben, dahingegen viele von denübrigen, besonders die Reuter, unter Begünstigung der Nacht entflohen. DieseBatterie wurde von 48 Franzosen, von 14 Topasien oder Portugiesen des Landes,Und von einem Haufen Indianer, unter der Anführung eines Lieutenants, vertheiln,get, die sich insgesamt auf Gnade und Ungnade ergaben. Man bekam auch acht StückKanonen, neun Pulverkarren und 208 Gewehre. Es wurden sehr viele getödtet, undder Sieg würde entscheidend gewesen seyn, wo nicht die Nacht dazwischen gekommenWare.

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Nachdem der tapfere und glückliche Clive die Provinz von Feinden gesäubert, ForMuna.P brach er nach dem Fort St. David auf, wo er den u ten Merz anlangete, undnunmehr aus England zurück gekommene Major Lawrence erhielt, als höhe-rer Offlcier, die Befehlähabung über die Truppen B). Die einzige merkwürdige Un»^'nehmung geschahe von einem Detaschement unter den Befehlen des Herrn Llrve,sich wieder nach der Armee begeben hatte, uin daselbst in einem geringern Rangeäu dienen. Er vertrieb mir einer Partey von 422 Mann ein grosses feindliches CorpsAs seinem Posten zu Gameaveram, einem besten Fort und Tempel an dem Flusse«><r!dcron; woraus Sundah Saheb mit seinem Lager von Sirangham aufbrachAb sich in den Tempel zog. Hier war nun Llrve willens ihn anzugreifen; weil erAer Nachricht erhielt, daß der Capitain D'Anreml von pondr^derry zu Utarur^ Geld und Lebensmitteln für das feindliche Lager angekommen wäre, so marschirete^ gerade dahin. Da er sich aber durch falsche Nachrichten betrogen sahe, so kehrete^ noch in derselben Nacht wieder zurück, und schlos, ob er gleich sehr abgemattet war,

^gleich x^n Tempel ein. Der befehlshabende Officier und verschiedene andere, welcheNs Thore herauszubrechen suchten, wurden getödtet, und die übrigen, die aus^ Europäern und aus einer grossen Anzahl Sipoyen bestanden, ergaben sich.

^ Feind hatte noch ei« anderes Tempelfort im Besitz, gegen welches Llwe ordentli-

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geringen Mannschaft angegriffen haben würbe.

B) Der Major Lawrence segelte den i rtenSeptember 1750 aus Indien ab, und war nunmit einem höher» Range, davon uns keine nähe-ren Umstände bekam sind, wieder zurückgekommen.

Lam? Wir können nirgendswo finden, wie viely,. ^kmgeborne Herr Llive unter seinem Comrex ein^ ^)abt, und doch ist es wahrscheinlich, daß>ich v n gehabt haben nius, weil man sich schwer-vorstellen M, daß er den Feind mit einer so