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XM.Buch. Historie der ostindischen Handlungsgeselschaften.
Zweiter Abschritt,
worinne die gesamten Niederlagen der cngländi-
schen ostindischen Handlungögeselschaft, und alle übrigedahin gehörigen Dinge beschrieben werden.
Inhalt.
1, Beschreibung von Mocha und Gombrvon. x. Beitreibung von Bengal „nd Calcutta 142.
§. I2Z ! 127. 9. Beschreibung der Factvreien auf der Znsei
2. Beschreibung der Niederlagen zu Surat und Sumatra 14z.
Bombay 12 L -1;c). lo. - - der Stadt und Handelschaft zu Achen
z. - - zu Baroach und Corwar 131. 144.
4. - - zu Teüichem- und Änicngo 132. 11. - - von Sillebar und Bencoolen 145.
Deftrcibung des Forts St. David 133. 12. Nachritt von St. Helena 146 149.
6. Besä reibung von Madras 134-140. iz. Warum die Engländer nicht nach Manila
7. Beschreibung der Niederlagen zu Massulipa- handeln dürfen i;o.
tarn und Vizagaparam 141. 14. Algemeine Schlusanmerkungen i;i.
Beschreibungder stadt Mo-cha.
§. l2Z.
tz,ir machen den Anfang mit den Niederlagen der ostindischen Compagnie-Die erste in der Ordnung ist Mocha, eine an der Einfahrt desrothen Meeres unter dein i zken Grad und 11 Minuten nördlicher Breitegelegene Stadt. Dieser Ort, der sonst ein unansehnliches und fastunbebautes Fischerdorf gewesen, ist in weniger denn zweihundert Iah-ren eine blühende Stadt und der Handelsplatz von ganz Indien nach deMrothen Meer, geworden. Der Handel zog sich von Adan hieher, und zwar einer Weistsagung eines Ghe'sk zu Folge, der unter dem Volke in grosser Hochachtung stehet. Die-ser Mann soll vorhergehst haben, daß dieser Ort, seiner unbequemen Lage ungeachtet,in kurzer Zeit ein Sammelplatz eines ausgebreiteten Handels werde werden. Dem-st'lindes wie ihm wolle, genug, dieser Handel blühet. Mocha lieget nahe am Meer in ei-ner grossen, unfruchtbaren und sündigten Ebene, die auf zwanzig Meilen um diese Sta^kein gutes Wasser hat. Was sie trinken, komt von Mosa, und mus so theuer bezahllet werden, als das kleine Bier in England. Man glaubet, daß das Wasser, sohe um die Stadt ist, einen Wurm erzeuge, den die Naturkündiger Dracunculus nen-nen. Er wird gemeiniglich in den fleischichten und musculeusen Theilen des Körpers er-zeuget, und erscheinet meistentheils in den Hüften und Waden, und ist mit einer Hess"gen Entzündung und peinlichen Schmerz verbunden-. Die Methode, deren sich die ""Lande gegen diesen Zufall bedienen, ist, daß sie, so bald er sich auf der Oberfläche dssHaut zeiget, mit kleinen Scheeren ihn fassen, und ganz gelinde, und in vier und zwanBStunden einen Zoll lang, heraus ziehen. Darauf wickeln sie ihn um ein Drath ^Hühnerspule und dergleichen, und ziehen ihn mit äusserster Behutsamkeit heraus, indemes eine gefährliche Sache ist, wenn etwas davon im Körper sitzen bleibet. Dieses Th^