L§4 xm. Buch. Historie der osiindischen HairdlungsgeselschaftLtt.
ter sind fünfhundert Europäer, die zu Madras wohnen. Die Stadt wird vonGanjam uuv Drixa, so an eben dieser Küste liegen, mir Reis versorget; mit Weihenvon Gurar und Bengal, und mit Brennholz von-der Insel Drse, ohnweit Majsü'npatam. Diese Insel bot der Vicekönig der Küste dem Gouverneur des Forts St.George zum Geschenk an, und die Einwohner derselben wünschetcn unrer der Regie-rung der Compagnie zu stehe«». Als aber der Präsident und der Rath den Antragnicht sogleich annahmen, so änderte der Vicekönig und die Einwohner derselben ihrenSinn, und verstatteten der Compagnie nicht, eine Facrorey daselbst anzulegen ').
§. 141.
Niederlagen Wir wenden uns nun zu den noch übrigen Niederlagen der Compagnie. Vor
zu Massuli- Seiten hatten sie eine Faktorei) zu Massttltparam und noch eine andere zu tAarsrpore,patam und lange Kleidung gearbeitet wurde; von dannen sie sich aber weggewendet, wie die»zagapa am. europäischen Faktoreien aus dieser Küste gethan, wegen der unerträglichen Er-pressungen, so die benachbarten indianischen Rajahm verübet. Die Engländer hat-ten auch eine Niederlage zu Angerang, welcher Ort an einem sehr tiefen Flus lag, undwegen der feiuesten langen lcinwand in Indien berühmt war. Es wurde aber auchdiese um besonderer Ursachen willen bald verlassen. Zu Vrzagaparam hatte die Com-pagnie eine bevestigte Factorey, die von den Franzosen vor zwey Jahren und bald nachder unglücklichen Begebenheit zu Calcutta weggenommen worden. Sie hat vier Ba-stionen, auf welchen zwanzig bis dreißig Kanonen stehen. Diese Factorey lieget an derKüste Loromandel unter dein iZten Grad 40 Minuten der norolichen Breite, undhat den Vortheil von einem Flusse, dessen einfahrt aber etwas gefährlich ist. Das um-liegende land liefert Cattune von allen Arten der Feinigkeit, nebst dem besten Doreas, oderstreifigen Nesseltuch, in ganz Indien. Die Hauptursache, warum diese Niederlage nichtempor kommen kau, ist diese, daß sie kein hinlängliches Capital aufbringen kau, indem die Ein-wohner meistens so arm sind, daß sie das nöthige nicht anschaffen können. JmJahr 1709 gc-rieth diese Factorey in einen kleinen Krieg mit dem Nahoi? von Lhizkacul. Herrcomd, der Director der Factorey, hatte von dein Fürsten unter dein gemeinen Siegel Geidaufgenommen. Als er nun starb, so wolle der nachfolgende Director den Nabod nichtwieder befriedigen. Darauf wendete sich der indianische Fürst an den Gouverneur desForts St. George, und suchte die Erstattung: da er aber hier keine vergnügliche Ant-wort bekam, so grif er zu den Waffen. Endlich legte die Compagnie die Sache bey/und endigte den Krieg, der schier ohne alles Blutvergießen ziemlich lange war geführt
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i) SalmoN, Lockycr, Bourdsiwais dkcmuir« Vv«.1. Hamiltoii rc.und es macht sich kein einzigerMuselman von irgend benfahrern die Abrede genommen , daß alleeiner Secte was damit zu thun. Die Kaufleute sind ne, die über eine Pagode oder neun Mangch"meistens dieBaniancn von Guxarare, die schon schwer wären, ihm zum Gebrauch für den Kö^seit einigenGeschlechtsfolgen ihr Vaterland verlassen, übergeben werden selten, die übrigen könten siund sich einemHandel, der unermeslichen Profit brin- für sich behalten. Ueberhanpt machet die bstwgct, gewidmet haben. Sie korrespondier» mit ihren gigkeit, mit welcher in Golkonda der DetELanLcsleuten zu Madras, Gürar, Goa und an- und Verhclnug der edelsten Steine bestrafet wil -dern am Meer gelegenen Orten. Die Oberauf- daß die, welche einen grossen Stein besitzen, i»escher der Minen sind gleichfals Götzendiener, anderes Land flüchten, wo sie mit lhrcm ErgZn der Provinz Golkonda wurden sie von einem thun« machen rönnen, ivas sie «vollen ro).Aeulinga Bramrn berechnet, der mit den Gru-
10) S-rlmon Vol. I. Hamilton Vol. I. Lcckyer passn». Gupon ttiltoire äsZ Imles orient. ss- --