Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
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277
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4. Hauptst. 2. Abs. Beschreibung der engl. ostmdischen Niederlagen. 277

und Kächengärten übersehen können, ohne in die Stadt in Chapel Valley herab zukommen, als wenn sie in die Kirche gehen wollen, oder wenn Schiffe angekommen sind;zu welcher Zeit fast ein jegliches Haus im Thal ein Branteweinshaus oder eine Her-berge für die Fremden wird, denen sie ihre Schweine, Federvieh und Baumfrüchte ver-kaufen, und dafür Mehl, Wein, und was ihnen sonst mangelt, annehmen; wiewol al-les erst in die Niederlage der Compagnie gebracht werden mus. Die Waaren, so dieCompagnie gemeiniglich dahin einzuladen bringen pfleget, sind Capweine, Brante-wein, europäische und kanarische Weine, Arrack aus Baravia, Bier, Malz, Zucker,Tchee, Coffee, chinesisches Porcelain, japanische Cabinette, Leinwand, Baumwolle,Nesseltuch, Band, wollene Tücher und Stoffe, nebst vielen andern Artikeln, dicmanebmuicht anzuführen braucht.

§. 148.

Die Gesichtsfarbe der Leute, die auf dieser Insel geboren werden, ist von derFarbe aller andern, die unter einem heissen Himmelsstriche wohnen, unterschieden. Abbildung ihDenn hier haben sie frische und rothe Gesichter, samt allen Merkmalen der Gesundheit ^ emwvhUnd Stärke, und ohne das sieche Wesen, das derien eigen ist, die unter oder nahe umdie Wendepuncte geboren worden, als woselbst die Weiffen ganz blas und kränklich aus-sehen, und keine Vermischung von dem Weiffen und Rothen haben, das man an denauf St. Helena Gebornen findet; welches vielleicht von folgenden Ursachen herrühret.

Die Leute wohnen hier auf dem Gipfel eines Berges, der den kühlen Seelüften offenflehet, die beständig wehen und die Luft abkühlen. Sie sind dabey beständig mit denber Gesundheit so zuträglichen Bearbeitungen des Ackers und der Gärten beschäftiget.

Ihre Insel hat keine schädlichen Moräste, und keine Flüsse, die aus ihren Ufern tretenUnd xjn stehendes Wasser zurück lassen, das von der Sonne ausgetrocknet werden mus,wodurch die Lust verdicket und mit schädlichen Dünsten angefüllet wird. Ueberdis wirdb>e Atmosphäre durch unvergleichliche und erquickliche Regen abgekühlet, die diesem war-fen Clima sehr wohl zu statten kommen. Dazu komt die beständige Beschäftigung,

Welche die Einwohner wegen Natur und Beschaffenheit der Insel übernehmen müssen.

Denn wenn sie von der Stadt in Chapel Valley zu ihren Plantagen gehen wollen, sound die Wege so steil, daß sie einen guten Theil des Weges klettern, und sich an einemder Leiter bedienen müssen, der daher der LeiterhÜFcl heisset; und diesen Wegkannicht vermeiden, wo man nicht zwo bis drey Meilen umgehen will E). Anlangend

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Die meisien Seefahrer, die hier ant Land mcrkichsten Umstanden, die sich die menschlicheLiegen, haben die Gesundheit des Clima und Einbildungskraft nur vorstellen kan, indem kaumMMeslickcn Wirkungen der erfrischenden Erd.- ein Mann auf dem Schis war, der an das Seitüchft und des schönen Wassers auf dieser Im Hand anlegen oder auf der Decke gehen keine: so0 8«r bald erfahren. Die meisten von denen, die angefressen und geschwächet waren sie von demÜberaus siech und seorbmisch .raren, sind in um Scorduk. Allein in Zeit vonMeun Tage» erlan-Slaublich kurzer Zeit wieder zu rhrer Munterkeit geten sie alle ihre vorige Gesundheit wieder-, ,n«''d Trärke gelanget. Lranciftus Pirnrv öe sie wurden stärker und aufgeräumter,, als sie sonst,^ Das, dcr mchher an den maldivischen Inseln von Natur gewesen; welches alles sie dem (Arm«.wstbrnch lirre. landete im Jahr i6o r zu St. und gesunden Speisen von St.-Hetenk zujchrie-bl-eng an, und sein Schifsvolk war in denjäm- ben i;).

De la Val p. ;r.