4.Hauptft. r.Abs. Beschreibung der engl. ostindischen Niederlagen. 28 r
dieses grossen Reichs, damit unsere Compagnie versorget wird, von den ThineseM undHolländern durch die andere Hand erlanget werden.
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Wir beschliessen unsern Bericht von der engl'andischen ostindischen Handlung'
Mit einigen 2lnmerkungen, die zu einer Einleitung der Handlungsgesthichte der andern Schluss,!?^europäischen Nationen, wie sie in diesem Werke folget, dienen können. Anforderst merkungen.ist merkwürdig, daß unter den Alten kein land berühmter, und gleichwol keins wenigerbekam gewesen, als Indien. Nichts istverwirtcr und abentheuerlieher, als die Begrif-fe von diesem Theil des Erdbodens, ohneraehret sie sich auf die Natur eines Landes grün«beten, dessen Reichthum und Ueberflus in den Delikatessen des Lebens es vor allen an-dern Landern merkwürdig gcmachet. Die gemeine Sage hatte alles bis zum Wunder«baren vergrößert. Die Leute, die in diesem Lande geboren wurden, waren lauter Rie-sen, und die Flusse waren mit Ungeheuren angefüllet; welche Fabeln in den aufgeklärte-sten Zeiten der Griechen und Römer geglaubet wurden. Die Alten wüsten, daß dieNatur keine ergiebigere Quelle des Reichthums geöfnet, als das indianische Commer«cium; indem dieselbe dieses glückselige Clima mehr nur mit allen Nothwendigkeiten, son-dern auch mit dem Ueberflus des Lebens bis zur Verschwendung versorget; und dadurchwurden die ersten Söhne der Fama hieher gelocket. Bacchus wird in dem fabelhaftenAlter als der erste vorgestellet, der bis in Indren eingedrungen. -Hercules übete sei-ne Tapferkeit auf diesem Schauplatz. Sejöstrrs besuchte diese Gegenden und kam bisan die Küsten von Japan, und Arabien wurde wegen seines Commercii mit Indienbas glückliche geuennet. Von einem ordentlichen und beständigen Handel hieher hu-bst man aber keine älteren Denkmale, als die, welche die Eg^prier und Phönicier anbie Hand geben, sonderlich aber die letztem, welches die älteste Nation ist, von deren^ommercio etwas in den Jahrbüchern der menschlichen Begebenheiten gefunden wird §).
^alomo, der klügeste unter den Monarchen, hielt diesen Handel für den schönsten^bclgestein in seiner Krone, daher holete er die unermeslichen Schatze, die seilte Regie-rung zu einem Gegenstände der menschlichen Bewunderung gcmachet. So lange daspersische Reich bestund, schickten die Phönicier ihre Flotten in den östlichen Dcean; alsüber der Despotismus dieses in Fesseln geschlagenen Volkes das Commercium von phö-Acten vertrieben, so ward Alexandrien der Stapel der indianischen Waare«, und^exander hatte bey Erbauung dieser vortreflichen Stadt den Zweck, zum Commercio"Uen dauerhaften Grund zu legen. Ein Vorsatz, der diesem Eroberer der Welt gemäsp-'ur. Nachdem perfren war erobert worden, so setzte sich dieser Monarch dreierlei)das für sein Reich und für seilten Ruhm von gröster Wichtigkeit war. Das ersteivar eine völlige Entdeckung des hyrcanischen oder caspischen Meeres, von dessen Uferbis dahin der gröste Theil noch unbebaut gewesen. Das andere Vorhaben war nicht^Nlger gros und nüklich, nemlich die Einrichtung einer Seemacht in dem indianischen
Welt-
-s S. Th. s. Z.rS; u.f. der alten Geschichte der Alg- wclthistsrie. D' Herbelot vivliotk. vnem. p.,s-
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A.W.H. 26.Th. N.H. 8.TH. Nn