29 2 XIII. Buch. Historie der ostindischen Handlungsgeselschaften.
waren, die Armuth aus allen Kräften zu befördern; so entschlossenj sie sich sogleich^diesen von ihnen so genanten unerlaubten Handel zu verbieten, ohne dabey in Erwe-gung zu ziehen, daß sie dadurch die porrugresttt, ihres Königs Unterthanen, um ei-nen vortheilhaften Absah ihrer Güther brachten, oder daß sie in der Zukunft diejenigen,die sich jeho damit begnügeten, daß sie diefe Waaren zu Lrssirbsn kaufeten, nöthigenwürden, einen Weg zu suchen, auf welchem sie diese Güther aus der ersten Hand er-halten könten Indem sie die Schiffe konfiscieren , die Matrosen in Arrest brach-ten, so schreckten sie die Kaufleute zu Amsterdam gar bald ab, und die spanischenPolitici erreichten dadurch ihren Zweck, nemlich daß sie die indianischen Waaren nichtdurch diesen Canal bekommen sollen; und das reihte sie ganz natürlich, nachzudenken,ob sie dieselben nicht auf einem andern Wege erhalten könten, weil sie aus der Erfah-rung wohl wüsten, daß ohne dieselben ihr Handel und Verkehr unvolkommen bleibenwürde B).
^ . §. 157 -
Entwurf zu Man hatte denken sollen, daß in diesem Falle die kürzeste und natürlichste
einer Fahrt Entschließung diese gewesen seyn würde , eine Flotte nach Indlen zu senden. Und sod" verhielt sichs auch aller Wahrscheinlichkeit nach; allein nach einer kurzen Ueberlegungvstseüe! E' kam dieser Entwurf den eifrigsten und vorsichtigsten von diesen Kaufleuten als sehr ge-fährlich, wo nicht gar unmöglich vor. Es wurde -»förderst dagegen eingewendet, daßdie Reise langwierig, gefährlich und schwer sey, und daß sie keine Seefahrer hätten,die mit den Küsten bekant waren, noch Factore, die da wüsten, wie dieser Handel ge-trieben werden muffe. Hiernächst aber wäre die Seemacht ihrer Feinde sehr gros, diesie ganz gewis dazu anwenden würden, ihnen ihre Schiffe wegzunehmen. Oder, wennsie auch so glücklich wären, Indien zu erreichen, so würden die Spanier und por-
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n) ^vertillemem S la tec- 6s Lecueil äes Voyaxes, gni onr lervi L l'Ltadlillement er au« kroxres6e Is Lompüxnie äes Inlles nrieiicsles.
D) Der Plan dieser grossen Kaufleute, die fachen war, warum sie den Hafen zu Lissabonsich zu Amsterdam niedergelassen harten, ging so sehr einschränke»!:, und eben dieses kam dendahin, eben das Commercium daselbst anzurich- Absichten der -Holländer auch zu statten. Esten, dadurch Antwerpen so reich und berühmt hat daher einer ihrer eigenen Schriftsteller vongeworden war. Die holländischen Schriftsteller der Mühe, die sie sich gegeben», den Handel derversichern einmüthig, daß, indem sie dieses gethan, -Holländer nach Portugal zu verhüten, diedie Spanier aus allen ihren Kräften ihr mög- Anmerkung gemachet, daß die-Holländer, wennlichstes dazu beigetragen, ohne daß sie es gedacht; die Spanier sich ihrer Schiffe nicht bemächtig^,worüber man sich auch nickt wundern mus, in- noch ihre Personen der Strcngigkeit der AuHlU'dein sie mit den -Holländern gleiche Absichten sition unterworfen, aller Wahrscheinlichkeit nachhatten, ob sie wol sich verschiedener Wege dazu ihren Handel nicht viel weiter als bis ans balri-bedieneten. Sie besorgeten, es mochte der Han- sehe Meer, nach England, Frankreich,, Sp^del zu Antwerpen wieder aufleben, und' die nien und die davon abhängigen Länder, oder bisBürger dieser Stadt durch den Handel stolz wer- ins mittelländische Meer und in die Levante aus-den. Um nun dieses zu verhüten, so liessen sie gebreitet haben möchten 2 ). Da sie aber woh»die Schiffahrt auf der ShelSe liegen: und das gesehen, daß dieses Commercium ohne diewar es eben, was die -Holländer Mgehrcten. ren aus Indien nicht gchandhabet werden könne-So waren sie auch sehr begierig, die Portu- so wären sie genöthiget gewesen, zur ErhaltungZiesten zu demüthigen, welches eine von den Ur- derselben auf einen andern Weg bedacht zu sey"'
r) AverEement z l, rets -1- keeueil cler Vs^axes. gui ont lervi - l' Lrabllllement er au« kroßerlle l» LomxaZme llcr Iplles oriemales.