Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
Seite
297
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5.Hauptst. i.Abs. Von der Holländer ersten Reisen nach Ostindien. 297

Vorsah mit allem ersinlichen Eifer durchzutreiben C); ^ud als ein Glied von der Gesel-scha, t mit Tode abgegangen war, so ersetzten sie dessen Platz durch Gerhard Dicker, einensehr ansehnlichen Kaufmann inAmsterdam «). Sie bekamen Nachricht, daß einige andreamsterdamer Kaufleute Schiffe nach Indien-ausrüsten wolten; damit nun aller Unwilleund Neid verhindert werden möchte, so hielten sie es für rathsam, sich mit denselben zuvereinigen; folglich gingen die zwo Flotten, die aus acht Schiffen bestunden, und die un-ter dem Commando ihres Admirals, Jacob van Nek, vereiniget waren, im Jahr1596 aus dem Texel unter Segel b). Ein Vorhaben von gleicher Art wurde in See-land zu Stande gebracht, wo der vorerwehnte Dalthasär Mcucherdtt, HadrurnHendrrckyen Haas, nebst einigen andern Mitgenossen, Schiffe nach Indien ausrüsteten.Die Einwohner von Rotterdam, die durch solche Exempel gereitzet worden, richtetenauch eine Geselschaft auf, und rüsteten fünf Schiffe aus, welche sie dem Jacob Mahlsju commandiern übergaben, mit Befehl, durch die magellanifche Strasse und das Süd-vteer nach den moluckischen Inseln zu segeln c). Mitlerweile wurden die Kaufleute zuAmsterdam immer hitziger, und die vorerwehnte Compagnie, welche die Zurückkunftder bereits abgesendeten Schiffe nicht erwartete, fertigte noch drey andere Schiffe ab,die den 4ten May 1599 unter dem Commando des Stephan Van der Hagen unterSegel gingen d). Den 8ten Julius desselben Jahrs kamen von den acht ausgelaufenenSchiffen viere im Texel an, und sobald sie ausgeladen worden, so wurden sie unter dem

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E) Die Hauptperson, die diese Reise dirigirenMe, war Cornelius -Houtman, gegen den siegrosse Verbindlichkeit hatten, da er ihnen in die»Sache Licht gegeben sowol in Ansehung des^ges, den sie gehe , musten, als in Ansehung.7^ Art und Weise, wie der Handel mit den In--innern getrieben werden wüste 7). Bey derAusführung dieser Unternehmung aber war seinEhalten weder so ruhmwürdig noch so glücklich,'b man sichs wol vorftcllete. Denn durch sein^eiliges ^ Maul zu Banram auf der Insel Ia-s, brachte er sich selbst in Arrest und das ganze^ischwader in grosse Gefahr 8); und als sie wie-. ^ »ach Hauss rciseten, so brachte er einen starrsE, ^crdacht auf sich, daß er den Pacron des

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mit besserer Ladung zurück kommen können. Siesegelten, wie gesagt, den atm April 159; ab,und kamen den -rten August 1597 wieder, nach,dem sie das Schis Amsterdam verloren, welchessie verbräm, »acbdem es leck geworden und sienicht Leute genug gehabt, alle vier Schiffe zu be-mannen 10). Der Verlust dieses Schiffes er-niedrigte den Werth der Gnrher, die sie mitbrach-ten, darunter Gewürznelken, Muskatennüsse,Muskacenblumen und Pfeffer das vornehmste wa-ren. Dieses letzte Gewürze kauften sie zu Bau-tam von den Landeseinwohnern, das übrige nah-men sie von den Portugiesen an eben dem Orte.Der Bericht, den sie abstatteten, war folgender:Es waren die gebornen Indianer zum Handelganz geneigt; die Portugiesen und Spanierwaren unter denselben äusserst verhaft, und es wä-re keine Gefahr dabey, wenn man mit einer hin-länglichen Flotte nach den moluckischen Inseln se-gelte. Diese Nachricht, samt den mitgebrachtenSpecereiwaaeen, belebeten die Hofnung ihrer Lands-leute ganz erstaunlich , i).

Sallengre Lll-U ä' uns Nilkoire -Iss krvvincsg UNIW p. 6;. 8) külloii e klss <7onguetss (lös Iz,

lss Sllllueguss 17 p. ,-, 0 . Vo^xe äs 1r Loinsiggnis <!ss I, el.-s Ock-nk. v. r. p. ,02

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> 1) ^verrillsmsnr L la rere äs Recueil äss Vo^-izes erc, y. 2 v.

A.W.H. 26 .TH. N.H. 8.TH. Pp

^Ues, auf welchem er war, mit Gift hinge-weswegen er auch in Gefangenschaft kam;? ob er wol losgesprochen und auf freien Fusbat " ^urde, so blieb doch der Verdacht auf ihmdWcnn diese Vergebungen und einige^^ Ausschweifungen der Matrosen nicht vor-tuen wären, so hätten sie in kürzerer Zeit und