29 8 xm.Buch. Historie der ostindischen Handlungsgeselschaftm.
Cvnnnando des Jacob NAllekens wieder fortgeschicket ch. Um diese Zeit richtetetauch die Kaufleute, die sich aus Brabanr nach Amsterdam begeben hatten, eine neueCompagnie in gleicher Absicht auf, und rüsteten vier Schiffe aus, die im December1599 nebst vier Schiffen von der alten Compagnie in See gingen f). Zwey Jahrnachher kamen alle diese Schiffe mit reicher Ladung zurück. Vor ihrer Ankunft aberhatte diese neue Compagnie noch zwey andere Schiffe auslaufen lassen, zu welchen sechsvon der alten Compagnie stieffen, die im Jahr 1600 unter dem Commando des JacobvattlAlek unter Segel gingen, und sie kamen mit der Zeit alle in den ihnen angewiesenenHafen an. Da alles so glücklich von statten ging, so wurden mehrere Schiffe von Am-sterdam, Seeland», s. w. abgesendet; unter andern dreizehn; von Amsterdam, da-von vier der alten, vier der neuen Geselschaft gehoreten, und worüber Jacob Heems-kerk und Jacob Grem'er das Commando führeten; und noch fünf andere von der al-ten Compagnie, die unter dem Commando des, Wolfart Harmanst nach den molucki-sehen Inseln bestimmet waren. Alle drcizehen gingen im April 16o r aus dem Texel s).
H. i6i.
Warum die Ein Eifer, wie dieser war, muste nothwendig erstaunliche Wirkungen nach sich
Holländer die-ziehen, und sich täglich unter den Kaufleuten ausbreiten, die ihre Zuflucht zu den verei-sen Handel so tilgten Staaten genommen hatten, und es musten auch andere dadurch angelocket werden,hitzig trieben.^ h^y denselben niederzulassen. Sie sahen voraus, daß alles Commercium, dadurchsonst Antwerpen reich geworden, sich almählig wegziehen werde, und daß kein Ort sobequem liege, solches au sich zu ziehen, als Amsterdam rmd die andern holländischen Städ-te, zumal nachdem der wichtigste Zweck erreichet, und ihnen ein gerader Weg nach In-dien eröfnet worden. Sie begriffen auch gar wohl, daß dieses Commercium in einemfreien Lande und unter einer gelinden Regierung weit besser getrieben und ausgebreitetwerden könne, als bisher unter despotischen Monarchen geschehen,, die sich desselben zukeinem andern Zweck bedienet, als Mittel dadurch zu erhalten, ihre ehrgeißigen An-schläge hinaus zu führen, und die ihren Unterthanen die kleinen Vortheile, die sie sichdurch ihren Fleis und Geschicklichkeit unter unendlicher Mühe und Gefahr erworben,wieder aus den Händen gewunden. Was aber am meisten von ihnen in Betrachtunggezogen wurde, war dieses, daß sie an dein indianischen Commercio gerne Antheil habenwollen, ehe der Werth desselben allenthalben erkant würde und sich so viele darum bttwürben, daß der Vortheil nothwendig geringer werden müste. Einige von diesen U»suchen, oder vielmehr alle zusammen, bewcgetcn nicht wenige, und ihr Exempel reihet?noch mehrere, so daß die Anzahl derer, die diesen Handel übers Meer wägeten, sichsehends vermehrete. Die Spattier, so bald sie diese Nachricht erhielten, wollen vo?Zorn rasend werden, da sie theils mit Verdrus sahen, daß diese kleinen Kaufleute, dass?sie die Holländer ansahen, trotz ihrer Macht ihren Zweck so bald erreichet, theils ab??auch den Verlust sahen, den sie bereits erlitten, und noch künftig zu besorgen hatten §)'Um nun dieses zu verhüten, sahen sie kein besseres Mittel, als durch eine überlegen?Macht ihre auswerts gehende Flotten aufzufangen; in welcher Absicht sie ein stärktGeschwader ausrüsteten, um die ersten holländischen Schiffe, die nach Jndiett gf^"würden, wegzunehmen. Dieses Geschwader, das aus dreißig wohlbemanneten Kriegs
schiffe"
e) ^vei-Em z I>, teks äs kecuei! äss Voyaxss P.Z2. f) ^veMUein. etc. g)
Metern, IM. äs ka/z b»L l>. 4'-5. h) Llm'cus ttiüoü'- äss krv viuecs uni« Vol. l- t"