Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
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5.Hauptst, i.Abs. Von der Holländer ersten Reisen nach Ostindien, zoz

sträflichen Befehl ausgehen, dadurch den Einwohnern der vereinigten Provinzen bei-harter Leibesstrafe untersaget wurde, weder mit den spanischen Staaten, noch mitden Ost, und Westindren irgend einigen Handel zu treiben. Allein die Compagnie liesstch durch dieses Edict so wenig muthlos machen, daß dasselbe vielmehr ihnen einen neuenMuth einflössete, und sie antrieb, ihr Vorhaben Mit mehrerm Fleis und Eifer zu treiben.Zum Erweis dessen rüsteten sie eine Flotte von eilf Schiffen aus, die nicht nur als Kaustfarthey- sondern auch als Kriegsschiffe Dienste thun sollen, und dem Cornelius Mate-"ef wurde daö Commando darüber anvertrauet w). Diese Flotte war kaum unter So-llst gegangen, als ein anderes Geschwader von acht Schiffen segelfertig gemachet, unddicht nur mit der vollen Zahl ihrer Matrosen, sondern auch mit Soldaten bemannetd>urde, die verpflichtet waren, zur Garnison in Indien zu bleiben, wenn es die Noth^fordern solte. Dieses dritte Geschwader wurde vom Paul von Lareden commandi»*st- Bald nachher kamen von dem ersten dieser drey Geschwader zwey Schiffe zurück,hie eine reiche Ladung von Gewürznelken und andern Spccereien mitbrachten. Sie brach-en die Nachricht mit, daß der Admiral van dcrHagen ihnen bald nachfolgen würde,der auch im Julius wirklich anlangete, nachdem er verschiedene spanische und portugiesi-sche Schiffe weggenommen, sich des Forts Ambo'sna bemächtiget., das Fort Trdstesber zerstöret, und diese beiden Nationen grossen Theils von den moluckischen Inseln ver-jaget t). Diese Unternehmung verursachte einen Streit zwischen den Holländern undEngländern, welche letztere es damals mit den Spaniern hielten, und sie, da sie die-selben mit Pulver versorgeten, in den Stand setzten, desto länger auszuhalten. Imsagenden October kamen drey andere Schiffe in Holland an, mit der Nachricht, daßAchrandc van Waerwyk auf seiner Rückreise sich genöthiget gesehen, an der InselMoritz liegen zu bleiben, weil sein Schifleck geworden, und daß er zu patana ein^ttugiesisches Schis weggenommen. Dieser Admiral kam im Frühling des rücktenwahres an; im vorhergehenden Winter aber hatte die Compagnie zwey andere Schiffe^ter dem Commando des Iohatt Ianz Moldie auskaufen lassen, welcher sich desMrts Tidore bald wieder bemächtigte ; welche Nachricht der Compagnie und der ganzenholländischen Nation sehr angenehm war, indem das Monopolium in den Specereiwaa-m eine Sache war, darauf sie lange speculiret, und welche sie auch endlich durch alle^ erschliche Mittel erreichet >)) 2).

§. 165.

w) GrstlUS Anntt. l.. s/f. r) Vo^ügss äo le OnmpgFwe äes Inckes Oricirrsles 1".p. I0I,

y) Sallengre Ltllii ä' uns ttikroiie äss unies x. 7 k.

Unter diesen Umständen befanden stch ihre Gelegenheit; ss hvch wurde diese Accion zu Mä-

^chen in Indien in einer sehr mislichen Lage,kam auf ein einziges Treffen an, ob sie"sIndicn würden stalten können oder nicht,lief >E^ete davon her, daß Cornelius Mate'W,d -ckchl erhalten hatte, Malacca zu belagern ;

dieses fruchtlos ablief, st kam Don»lischt d'Acuna im Jahr -6o6 mit ei

drit geschähet und bewundert i z). Auf der anrdern Seite pflegen die Augen aller Menschen durchdas Glüek dergestalt geblendet zu werden, daß, dadie Sachen der Holländer nicht zum besten stun-den, die im Lands Gebornen sich fast allenthalbenfür ihre alte Herren erkläret«,, und herzlich gernalles beigetragen haben würden, diese neuen Amkömlinge eben so geschwinde wieder zu vertreiben,

. ................ . als sie Besitz genommen, wo sich der Sieg nicht

kte c diese Eroberung kaum ein Jahr bau- noch einmal für sie erkläret, nnd dadurch eine Bett/ Zab sie doch zu des Argensola Historie änderuug in den Meinimgen der Indianer zu.... ^ ihrem

Longmüs äs las islas dlalucas llst, s.

Jahr iüo6 mit einer spa-Ugd ' ^st"e von den philippinischen Inseln an,vbmoluckischen Inseln wieder an sich