Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
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5.Hauptst. i.Abs. Von der Holländer ersten Reisen nach Ostindien, ziz ^

Befehl zur Uebergabe ertheilen solte; welches er so that, daß er denen, die ihn hören kon-ten, gebor, sich bis auf den letzten Mann zu wehren; worauf er wieder ins Gefängnisgebracht wurde. Sir Thomas Dale lies sich darauf mir dem im Fort liegenden Volkin eine Unterhandlung ein, und weil sie fast gar kein Pulver hatten, so schlos er mitihnen eine Capitulation, wodurch der Ort samt der Artillerie und Kriegsmunition denEngländern übergeben wurde, die Waaren und Effecten aber fielen dem Könige vonHacatra zu >). Indem aber dieses ins Werk gerichtet werden solte, so eröfnete sich eineganz neue und unerwartete Scene, die die Gestalt der Sachen völlig änderte. Derholländische Gouverneur fand Gelegenheit, einen Boten nach Bantam zu schicken,

Und stellete dem Gouverneur dieses Ortes vor, wie Vortheilhaft es für ihn seyn würde,wenn er fein Gefangener würde, statt daß er in den Händen des Königs von Iacatraoder in den Händen der Engländer bliebe. Dieser Vorschlag wurde, so bald er nurgeschahe, angenommen, und ein Officier mit 2000 Mann abgeschicket, den van denBrocke aus den Händen des Königs Rama zu erretten. So bald dieser Officier nachJacatra kam, lies er um Audienz beim Könige anhalten, dem er ohne alle Umständeeinen Dolch an seinen Hals setzte und ihm befahl, sogleich alle Zeichen der Hoheit abzu-legen, wenn er sein Leben retten wolte. Der arme Prinz that, was ihm war befoh-len worden, flöhe mit seiner Familie in die Mitte des Landes, ging von da auf die an-dere Seite der Insel, wo er in der demüthigen Gestalt eines Fischers viele Jahre hin-ter einander sein Brodt bettelte, so gut als er konte k). Die Bantamestr quartiertensich sogleich in das Fort Moritz ein, zu welchem Peter van den Bröcke zurückkam, und der Krieg ging von neuem an. Indes waren die Holländer unter demBeistande ihrer neuen Alliirten vermögend, sich so lange zu vertheidigen, bis sie Hülfe^kommen konten. Van den Brocke, ehe er nach Bantam ging, welches er kraftseines gegebenen Wortes thun muste, änderte den Namen der Vestung und hies sieBatavia, welchen Namen er über das Thor anzeichnen lies l).

§. -7Z.

Den 2 zsten Merz kam der Commodore Toen in der Strasse mit einer Flotte Es wird derbou siebzehen Segeln an, welche ein ansehnliches Corps Truppen am Bord hatte, gründ zurBen folgenden Tag setzte er zwölfhundert Mann anS Land, eroberte die Stadt Jaca- Batcwiaund zerstöhrete dieselbe völlig; und weil ihm entweder die Freiheit misfällig war,sich van den Bröcke bedienet hatte, oder weil er bereits den Plan gemachet, den^ Nachher auSführete, so lies er das Wort Batavia wieder austilgen. Hiernächst

^ »es er dem Gouverneur sagen, daß Peter van den brocke nebst sievenztg andern/"fangenen sogleich auf freien Fus gestellet werden mästen, welches, wenn es geschä-

ihn bewegen würde, das zu vergessen, was ehedem vorgegangen. Der Gouver-/nr, nicht vermögend war, Widerstand zu thun , muste sich bequemen, und derMaridische Befehlshaber, nachdem er ausgerichtet, was er sich zu thun vorgenommen,^chrete wieder nach dem Fort Moritz zurücke m). Die Engländer hatten mitler-ihre Artillerie eingeschiffet und waren abgesegelt; und der zwischen beiden Com-pagnien

^ w. H. 26.Th. rr.H-8.Th.

O Purchas küxrims Vol. i.p 65s.das. S. sao- m) n

> 65s. t) VozmZes äe 1 s dompsxnic 1 °. 7. p. 5qz. >) Eben-

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