, , ZI4 XM.Bttch. Historie der ostindischen Handlungsgestlschaftett.
pagnien geschlossene Friede wurde den neunten Jumus pnbliciret. Gleich den folgende»Lag lies Aoen eine neue Stadt abzeichnen, die von gröfferm Umfange war als die alte,indem sie die beiden Forts, Jassiru und LDrorry, nit in sich schliefen solte. DieStraffen wurden gerade und sehr breit angeleget, und ein bequemer Canal mit fliesten*dem Wasser durchgezogen, der mit Bäumen besetzet wurde, deren Schatten denen z»statten kommen konte, die in Booten , auf und aosuhren; welcher Vortheil von zweenfeinen Flüssen entstund, davon einer durch die Stadt ging, der andere aber die Man*reu umflos. Aufder Morgenseite wurde ein vestes Citadel, das ein regulaircs und wohlbe*vestigtes Viereck war, angeleget, und ein fünftes Bastion hinzugethan, um von derwselben die in die Stadt führende Brücke zu bestreichen. Die Stadt wurde auch gleichin einen Vertheidigungsstand gesttzet, und almählig mit einer dicken Mauer von Zu'*gelsternen umzogen, welche von achtzehen in gewissen Weiten angelegten Bastionenvertheidiget wurde. Diesem vortreflichen und bequemen Platz gab Johann pererjo»2>oen, der die Direktion beyder Grundlegung desselben führete, den Namen Lara*Via, und erklarete sie für die Hauptstadt der holländischen Niederlagen; ob sie wol da*mals noch lange nicht so vest und schön war, als sie jeho ist, so wie ihre damalige»Niederlagen gegen die jetzigen wie nichts zu rechnen sind "). Indes war diese Wahlin dieser Absicht so richtig, feilt Plärr sowohl entworfen, und unter seiner Aufsicht Wlang alles so wohl, daß die nachfolgenden Gouverneure nur seinen Entwurf ausgcfüh*ret, und sowol die Stadt Lakavra als das holländische Reich in Indien zu derPracht und Umfang gebracht, davon er nur einen vorläufigen Begrif gehabt zu habe»scheinet, als er die Sachen so ordnete, wie er wirklich gethan; indem sie nicht ins bessertverändert werden konten. Und so sahe in den ersten Grenzen, die der ostindischen CoM*pagnie eingeräumet worden, sie gleichsam den Schattenris von der Grösse, die seit der Zeitfowo! Ajrm als Europa in Erstaunen gesetzet o). >
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Absichten der Die Nachricht von dieser Einrichtung war denen sehr angenehm, welche dlt
Holürrderhier Direktion der Angelegenheiten der Compagnie in Holland in den Händen hatten, alswelche sehr darnach verlängeren, daß einige Eroberungen in Indien gewachst werbt»möchten, wo sie Magazine anlegen, eine beständige Kriegesmacht unterhalten und ei>^ordentliche bürgerliche Regierung anlegen könten, ohne welche es ihnen, wie sie wEbegriffen, unmöglich war, den Portugiesen in diesen Gegenden ein Bein untersteschlagen; indem sie gar wohl versichert waren, daß der Glanz der Hofstadt deskönigs und die verschwenderische lebensart in der Stadt Goa, die morgenländisHst*Nationen bezaubert hatte, und sie in einer beständigen Abhängigkeit erhielt, bentschlossen sich daher, diesen Umstand ams beste zu nutzen, und Latavra zum hochsten Gipfel der Pracht zu erheben. Doch suchten sie nicht blos die Lhinejer, I»lvtiefer und die Indianer dadurch zu unterhalten; sondern sie hielten es für iwrh^um der Holländer willen diesen Plan auszuführen. Sie hatten vorher einen 2lbgsandten vorn Könige von Gram bey dem Prinzen von Dramen mit grosserund Ceremonie eingeführet; und nun brachten sie fünf junge Prinzen mit, wie ma» l
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