Z24 Till. Buch. Historie der ostiMschen Handlungsgeselschaftett.
p i8r-
Gesandtschaft Ehe wir diesen Ort verlassen, wird es nöthig seyn, dem Leser eine Nachricht
Peter Nuyts don einem ausserordenrlichen Vorfall zu geben, der sich um diese Zeit zwischen den Ia-an den jcrpa- pmiejem und Holländern zugetrageil, uns verwegen seiner Wichtigkeit, wegen der dä-nischen Hof. mit verbundenen ungewöhnlichen Umständen, und weil er uns das zuverlässigste Gemähl-de von beiden Nationen vorleget, in dieser Historie einen Platz verdienet. Herr PeterNichts, der aus Holland im Jahr 'Ü27 nach Batavia kam, wurde noch in ebendemselben Jahr vom Gouverneur und Staatsrakh dazu ernant, -aß er als Abgesandter
zum Kaiser von Japan gehen solte r). Er kam 1628 in diesem Reiche an; und weil
er ein stolzer und überaus eitler Mann war, so glaubte er, es möglich zu machen, vonden Einwohnern des Landes als ein Abgesandter des Königs von Holland angesehen zr»werden. Indem er nun diesen Character annahm, so wurde er mit weit grössererHochachtung aufgenommen und tractiret, als den vorigen Ministern widerfahren war swelches ihm überaus wohlgesiel. Es dauerte aber diese Herrlichkeit nicht lange; denn erwurde bald entdecket, bekam einen sehr derben Verweis, wurde nach dem Hafen zu-rück gebracht und ihm unter allen ersinnlichen Beschimpfungen anbefohlen, wieder nachBaravia zurück zu gehen s). Nichtsdestoweniger war sein Ansehen so gros, daß er,statt auf eine wohlverdiente Art gezüchtiget zu werden, unmittelbar darauf zum Gou-verneur der Insel Formostr gemacht wurde, von welcher er in: folgenden Jahr Besch
uahnl
§) p. Lharlevoix kllllolre äu süpoo-
e) Vo^sx« >'ü rom. z. l>Lge LSA.
roin. s. p.
hatten, Neffen sich unstreitig die Ausbreitung der wären, cmderwsrts aber möchten sie machen waschristlichen Religion mehr angelegen seyn, als die sie walten g g), Diese Verleuindung reihte dieHolländer; allein sie waren dabey nicht berge» -Holläiive", em Memorial gegen die Porcugiecstall auf die geistliche Wohlfart dieser Leute bedacht, sen und Spanier aiffz»ffetzen, das bessern Ein-daß sie nicht zugleich ihr Zeitliches sowo! als andre gang fand; so daß im Jahr 162; der EntschlußMenschen zum Endzweck gcmachcrhaben selten. In gefastet wurde, sie in gewisse Schranken zu st-Kieler Absicht überreichten sie schon im Zahr isiz tzen, und zu gleicher Zeit wurden die Chinese?dem Kaiser ein Memorial, darin sie die ^sllanr und Roreaner vom japanischen Handel ganzDer mit den häßlichsten Farben abmahle«», in der ausgeschlossen ^4). Der Hauptgrund von derHofnung, Laß sie aus dem japanischen Reiche völlig algemeinen Verfolgung wider die Christen lagausgeschlossen bleiben solten. Die Antwort, so sie der Veränderung, die in der Verfassung desdarauf erhielten, war sehr merkwürdig, nemltch: Reichs vorging. Denn da in diesem Reiche alle-daß die Holländer, wenn sie auch so schwarz wär zeir zween grosse Souverains waren, ein geisist-ren als die Teufel aus der Hölle, in Japan wie eher und ein weltlicher, so konte keiner i bc>-die Engel aus dein Paradiese tractiret werden solr den unumschränkt gmennet werden. Denn a»ten, weil sie rm Handel und Wandel ehrlich wär wol dem ersten eine schier grenzenlose Ehrerl'ie-ren, und nichts anders als den Handel zum Ge- rung erwiesen wurde, so wurde doch seine Machtgensiand hätten. Denn der Kaiser wäre nur auf nicht sonderlich gefühlet, oder gefürchtet; und »bdas Beste stiner eigenen Unterthanen bedacht, und wol der letztere von den kleinen Fürsten gehuldigssrr bekümmere sich nicht um die Streitigkeiten, wurde, so blieben doch diese wahre Souverains ^polnischen Händel, böse oder gute Eigenschaften den Grenzen ihrer Staaten. Allein der Cnbsanderer Nationen, auf deren Verhalten er schon Sama, oder der damals regierende weltliche Kau
kss) Illenroire tsucham le
1)) P- Lsiarlevoip Kisioire äu fipon, vvl. p,msree rlu faxcm.