Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
Seite
325
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5. Hauptst. i.Abs. Von dekHollandel.' ersten Reisen nach Ostindien. 525

Nahm t) A). Die Regierungsgeschäfte auf dieser Insel trat er mit eben dem Sinn an,dm er als Abgesandter bewiesen, und er hegete gegen die Japanestr eine «naussöhnli-che Rache; es währcte auch nicht lange, als chm eine gewünschte Gelegenheit aufsties,stincr Rache den Zügel schiessen zu lassen. Es kanten zwey grosse japanische Schisse,die mehr als fünfhundert Mann am Bord hatten, in dem Hafen an; worauf er denEnrschlus faffeke, sie eben so zu cntwafnen und abzutakeln, wie den holländischenSchiffen zu Japan begegnet wird. Die Iapanestr thaten ihr möglichstes, eine solcheMishandlung von sich abzuwehren; weil es ihnen aber endlich an Wasser gebrach, so mu-ffen sie sich bequemen; daher ihre Schiffe aufBefehl des Gouverneurs aufs strengste entwaf-ttet und völlig abgetakelt wurden, ohnerachtet sie gegen dieses Tractament feierlichst prote-stireten »). Dabey lies es der Gouverneur Nllvrs noch nicht bewenden, sondern als siechte Sachen zu Fsrmosä ausgerichtet hatten und nun ihrer Jnstruction zu Folge nachEhina schiffen wolten, so hielt er sie mit allerhand glatten Worten und guten Ver-Sicherungen so lange auf, bis die zu dieser Fahrt bequeme Zeit verstrichen war. Siewurden darüber ungedultig, und begehreten, daß ihnen ihre Kanonen und Segel wie«der ausgeliefert werden möchten, damit sie nach Hause reisen köntcn. Der Gouver-neur aber besann sich auf neue Kunstgriffe, und durch allerhand erlogene Versprechun-gen suchte er sie auch um die zu dieser Reise bequeme Zeit zu bringen; und ob sie wolFreunde hatten, die für sie sprachen, und es an grossen Geschenken nicht fehlen liessen, sotvar doch nichts bey ihm auszurichten w) B). Als sie endlich merkten, wo er hinaus

Ss z wolle,

t) kscusil lle zu dtorä, kom. Z. p. 224, ll) Vo^-xes üe cH-u-ckm» kom, Z>

p. 2Ly. w) p. Lharlevoix, rom. 2. p. z6r.

; und weil sich die Christen ihm bey der untersuchen; und da dieses geschahe, ehe noch dieAusführung desselben widersetzten, so geschahe es, Portugiesen aus dem Reiche ausgeschlossen wurrund seine Nachfolger unsere Religion als den, so wurde der Betrug gar bald entdecket,Staatsverbrechen ansahen. und der Gesandte als ein Betrüger zurück ge-

^l) Es ^ sshr wahrscheinlich, daß Peter schicket. Es war sodann was unverantwortliches,-Myrs dadurch bewogen worden, seinen wahren daß sie denselben zum Oberhaupte einer hollandi-yacacter zu verschweigen und sich für einen kö- sehen Colonis machten,Eid zwar auf einer In-..Echen Gesandten auszugeben, weil er Nach.- sei, deren Eolonie die einzige war, die mit denerhalten haben mochte, was für verächtliche Japanefern in Streitigkeit gerathen konte. Wie.Miste die Regierung auf dieser Insel von Hau- nun dieser Fehler lediglich dem Herrn Roert^ Knuten sich gemachet, weil sie sonst keiner kam und dem indianischcn Sraatsrath zugeschrieben"ls ihre eigens Krämer in Japan; wobey werden muste, so haben sie es nachher schmerzlichso Deicht hvffete, daß er die Iapanefer eben bereuet, und es ist dadurch für sie und für an-hintergehen würde, wie andere verschiedene dere Nationen eine Maxime, die nie vergessen.H Mnländifch- Nationen hintergangcn, und den werden mus, bestätiget worden: baß ein Mann,Granien für den König von -Hol- der seinen Character bey einer öffentlichen Bedie-sis o ausgegeben harten. Anfänglich gelung die- nung einmal verwerflich gemachet, niemals wie-txs Dmn obivok die Iapanefer schon meh- der ein solches Amt erhalten mus z 6).

Wandten von der holländisch ostindrschen Bd Die Iapanefer trieben ihren vornehmstenS-u ^bnie erhalten hatten, so wüsten sie doch Hgndei mit China, und das Hauptgeschäfte die-daß sie Souverains in Europa hatten, ftr Schiffe war, daß sie zur Fortsetzung ihrer'Achten gar wohl glauben, daß dieser Abge- Reise Erfrischungen einladen wolten, welche sieIx d unmittelbar aus Holland käme, wodurch seit geraumer Zeit zu Formofa eingenommen,kUwgcu wurden, sein Creditiv genauer zu wo sie von den -Hollänyern jederzeit waren wohl

aufgc-

-l>) P. Charicvsix Lstorre 6u sspon, vol. 2. p. 2:5. Vo^axe sie kom. 2. x. 229.