Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
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5.Hauptst. i.Abs. Von der Holländer ersten Reisen nach Ostindien, zzr

§. i8Z.

Die Übergebung des Peter Nrryts auf des Kaisers Discretion machte der Wie es dem»Sache ein Ende, und verschaffet dem japanischen Hofe völlige Genugthuung. Die selben in Za-Factorey wurde sogleich in Freiheit geseHet, des Kaisers Siegel wurde von ihren Waa- pa» ergangen,tn abgenommen, die Wache muffe von ihren Schiffen abgehen, und das Verbot we-gen des Commercii wurde aufgehoben. Anlangend den Peter Nuyrs, so wurde er,nachdem er noch wenige Tage im Arrest geblieben, unter eine japanische Freiwachegethan; das ist, er bekam einige Mann Wache, mit welchen er hingehen konte, wo erhin wolte, besuchen konte, wen er wolte, und thun durste, was ihm beliebete, nurwüste er immer unter ihren Augen bleiben; und dieses alles machte ihm weiter keineKosten, als was er denselben aus Höflichkeit geben wolte. Er durfte nun nicht mehrbefürchten, geröstet oder gekreuhiget zu werden; alles, was er besorgen muste, wardieses, Zeit Lebens in Japan zu bleiben, obwol in keiner alzubeschwerlichen tage, in-dem er allenthalben wohl aufgenommen und überhaupt sehr gütig tractiret wurde. Erertrug dieses mit Gedult, indem es unendlich gelinder war, als er erwarten konte, under sahe sich als einen Gefangenen auf die ganze Zeit seines Lebens an h). Der Gene,ralgouvetneur und Staatsralh zu Batavra empfanden ein unaussprechliches Vergnü-gen, als sie sahen, daß ihre neun Schiffe aus Japan ankamen, an deren Bord alle i5-re Leute waren, und selbst die fünf Geißeln von Formojä, nebst einer unermesll«chcn Ladung; welche, nachdem sie so lange ausgeblieben war, desto höher im Prei-st stieg. Was ihnen aber am angenehmsten war, war dieses, daß die japanische Regie-rung volkommen befriediget worden durch die Ehrerbietung, so die Compagnie und Na-tion bewiesen, und durch die Ueberlieferung des Urhebers dieses Unglücks. Wie nundie Compagnie jährliche Geschenke an den Kaiser von Japan schickte, so wurde sehrweislich beschlossen, daß die, so in dem folgenden Jahr würden überbracht werden, kost-barer seyn solten, als sonst, um dadurch die Dankbarkeit der Compagnie für die erwie-stne Gnade an den Tag zu legen. Indes ist wol gewiö, daß ihre algemeine AbsichtNicht weiter gegangen, und daß sie auf den günstigen Umstand nicht zielen können, derstch nachher zugetragen, und den sie natürlicher Weise nicht vorhersehen können '). Esbefand sich unter den Geschenken ein eherner Leuchter von dreizehen Armen, der vierze,hen Fu§ hoch und ganz ausbündig schön gearbeitet war. Es fügte sich nun, daß'er ge-rade zu der Zeit ankam, da der Kaiser seinem Vater das Leichenbegängnis wolte haltenMen, zu welchem erstaunliche Zubereitungen gemachet wurden; es wurde aber dieM'achr dieser Ceremonie gar gewaltig erhöhet durch die glückliche Wirkung, die dieserbeuchter that, als er bey dem Leichengeprange war ausgehänget worden. Der Kaiser

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besserer Richter in seiner eigenen Sache, als rung ein starker Bewegnngsgrund gewesen, ihren? der Sache anderer Leute. Er war der Urhe- Unterthanen das auswertige Commercium zu unsdieses Unglücks, und es war reckt, daß er tersagcn, weil sie die Ehre, darauf sie so cifersüch-vorncmlich leiden muste. Bey dem allen tig sind als irgend eine Nation, nicht gerne um^ 'st es nicht unmöglich, ob es wol bisher kein des Vortheils willen aufopfern wollen, als woge-d.^'Üsceller, so viel wir wissen, anaemerket hat, gen die japanische Regierung allezeit eine Verrb dieje Begebenheit für die japanische Negier achtung bewiesen.