Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
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5. Hauptsi. 2. Abs. Von den Kriegen der Holländer in Ostindien. zgz

wie auch durch den Beitrit seiner Unterthanen, welche die besten und tapfersten Sol-daten waren, desto mächtiger ward, .und den Krieg mit unermüdetem Eifer wider siefort sehte, und zugleich alle diejenigen annahm und schützte, die von ihnen desertirten,deren unter einer so -harken und strengen Regierung, sonderlich unter den geborneaInsulanern, nicht wenig waren o). Wenn dieses blos von den holländischen Geschicht-schreibern erzählet würde, so würden wir gerechte Ursache haben, ein Mistrauen dage-gen zu fasten, oder es gar zu verwerfen. Da wir aber diese Begebenheit mit allen ih-ren Umstanden bey portugiesischen Schriftstellern finden, die aufrichtig bekennen, daßMan sich kaum was niederträchtigers und einfältigers vorstellen können, so müssen wirdemselben Beifall geben. Diese Uebersendung des Prinzen von Uva nach Goa trugsich zu, ehe die Nachricht von dem getroffenen Waffenstilstande einlief; und wenn manthr Verhalten in beyden Gelegenheiten anstehet, so mus man bekennen, -daß sie sich ebenso diel Mühe gegeben, diese schöne Insel zu verlieren, als die Holländer sich Mühegaben, dieselbe zu bekommen^ und man darf sich daher nicht darüber wundern, daßbeide ihren Zweck erreichet p).

H. 1-92.

Als der holländische Commodore, perer Borel, der mit einem Geschwader nach Klugheit d^e-stott war gesendet worden, um den Waffenstilstand bekant zu machen, inne wurde, HolländerWie wenig er von denen erhalten konte , welche die Verwaltung der portugiesischen An-^ckmi falleGelegenheiten auf dieser Insel in den Händen hattenz so ging -er nach Goa, um mirdem Vicekdnige zu tractiren. Da er aber hier eben so wenig Gehör fand, so sehte eriu pome de Gallo fünfhundert Msnn'.ans Land, und gab dem holländischen Gouver-neur Befehl, sich so gut, als nur möglich, zu vertheidigen H. Hierauf ging er mit ei-nem Theil seiner Garnison aus der Vestung, um diejenigen zu bedecken , die auf demwnde Vorrath samleten; welches Detaschemcnt aber die Portugiesen, ohne alleAchtung gegen den getroffenen Waffenstilstand, angriffen und schlugen ; worauf siewit ihrer Macht dem Könige von Landy zu Leibe gingen, der immer fortfuhr, sie sosehr zu beunruhigen, als er nur im Stande war. Der holländische General und derStaatsrath zu Batavia, die von der Lage der Sachen gar wohl unterrichtet waren,

"nd wohl wüsten, daß die Portugiesen damit umgingen, sie völlig von dieser Inselvertreiben , rüsteten eine starke Flotte aus , die drey bis viertausend Mann am BordL^kte, und die im Anfang des Monats Januarüls 1644 vor Negamdo erschien r).

portugiesische Armee, die ohngefehr aus fünfhundert Mann ihrer eigenen Truppengestund, ohne die Lascharmen oder indianischen Soldaten, die sie im Sold hatten,

>wnd in der Nachbarschaft dieses Ortes unter dem Commando des Don Antonio MastEbenda« . der des Gauverneurs Nr,Idee weil", und nach ihrer bekanten eitlen und 1ä«

^"uciien Gewohnheit emjchioßen sie srcy, Den Aemo ,e eyer,e never anzugreifen, ihre^zahl mochte beschaffen seyn wie sie wolte. Den vierten dieses Monats schiffeten dieS^llander ihre Truppen unter ihrem General Franciscus Laron aus, die aus sieben

S^llander ihre Truppen unter ihrem General Franciscus Laron aus, die aus sieben^tallionen bestunden, deren jegliches so stark war, als die ganze portugiesische Armee;

und

A'W.H.-ü.TH. px.H.8.TH.

2.c Clere tlilt. äesvmvincrs unies, rom. r. p. 2U-Legion I. r. csp. n. q) Baldäus Oetcd

q') Baldäus Vetcripriov ok Leyioa csx. qz.

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