Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
Seite
348
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Z4L Xlll. Buch. Historie der ostmdischen Handlungsgeselschaften.

Truppen, und er war st glücklich- daß er anfänglich ein kleines Detaschement der Hokländer, nachher aber auch den König von Lands schltig; wodurch ihr Muth gar sehrbelebet wurde. Noch glücklicher war er in dem folgenden Jahr stwol gegen die Hol-länder als gegen den König von Lands, welchen er in einem Haupttreffen schlug, da-- ,bey er mehr von seinen Unterthanen einbüssete, als bisher in irgend einem Kriege mitden porrugrestn geschehen war»). Die Holländer zu Batavia, welche die Wich-tigkeit dieses Krieges gar richtig bemcheileten, schickten den Gerhard Hülst mit einerstarken Flotte und Armee nach Gallo , dem sie unumschränkte Volmacht gaben, znthun, was er für zuträglich hielte, um die Sachen bald Möglichst zu. einem erwünschtenSchlus zu bringen. Er kam den letzten September 16z z an, und fand die holländi-sche Armee vor Lalmrra, welcher Ort sich den 14tsn Oktober ergab. Zween Tage-darauf kam auch Don Gaspar Kguerra mit stinev kleinen aber siegreichen Armee an tder, weil er nicht daran dachte, daß er es mit Europäern und mit regulairen Trup-pen zu thun hatte, der auch nicht in Erwegung zog, was andern Officieren von feinerNation begegnet, die einen übereilten Angris gethan , den- Holländern ein Treffenlieferte, ohmrachtet er diesen nach allen Absichten gar nicht gewachsen war. Der Ge-neral Hülst wunderte sich über den Muth- oder vielmehr über die Kühnheit dieses Hel-den. Nachdem er nun zween Anfälle ausgehalten, dabey die Portugiesen den bestenTheil ihres Volks einbüffeten, st zerstreuete er die übrigen mit leichter Mühe, und nö-thigte den kleinen Ueberrest ihrer Armee, sich unter den Kanonen von Lolumbo Mverbergen. Dieser Ort wurde nun zunächst angegriffen, und theils durch Gewalt,theils durch Hunger st weit gebracht, daß er sich den roten May ergeben muste "XDer König von Lands war bey dieser Belagerung in eigener Person mit einer Armeevon 40000 Mann zugegen, und er bestund darauf, daß derselbe tractatemnäßig in seineHände übergeben werden stlte. Allein die Holländer wegertm sich dessen schlechthin-und führeten an, daß erden mit ihnen geschlossenen Tractat nicht gehalten hätte, unddaß er ihnen überdis viel schuldig wäre, dafür sie Lolumbo zum Unterpfand behal-ten walten b)

§- 194.

Völlige eros Wären die Sachen der Krone von Portugal auf dieser Jnsil nicht schon ver-

»erung der zweifelt böse, und wäre ihre Macht in Indien nicht schon meistens geschmolzen gewe-üisei Ceylon. seN,

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D) Dieser General Gerhard -HE war ein gleich aber übergab er ihmeinen gvldenenKnicgüttel,Mann von unbezwinglichem Muthe, der sehr auf den der Prinz,, sein Sohn, getragen: hatte.

Ehre hielt;, und in seinem Verhalten sehr ftin er hierauf in das holländische Lager vor Lot»"''war;: welche-Eigenschaften ihm beim Kaiser von bo-zurücke kam und die Trencheen besichtigt^ >0Ceylon- beliebter machten, als einen seiner Vor- bekam er einen Schuß in dir Bruff, daran ecfahren; wie man solches aus der Aufnahme des? noch denselben Abend den i vtcn April -656selben schliesscn kan, da er einen Besuch im L,o schied.. Ihm ftlgete -HaSriair van derger ablegte, bey welcher Gelegenheit der Kaiser Sem. der damals Gouverneur zu ssonke ve«inen. Ring von seinem-eigenen Finger abzog und Gallo- war, und dev die Ehre hatte diese» bftlbigen an den Finger VE Gerrerals steckete ,. zur einzunehmen

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