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Xiil.Buch. Historie derosiindischen Handlungsgeselschaften.
Anschläge der
holländischen
compagnieauf
China.
Ohnecachtet aber die Compagnie bald wider, bald über ihre Erwartung glück-lich gewesen war; so konte sie doch das nicht vergessen, daß es ihr mit ihrem Versuche,einen Handel nach Lhma anzulegen oder zu erzwingen, nicht glücken wollen. Es warihnen unleidlich, daß, da sie von allen andern morgenlandischen Nationen hochgehaltenund geehret wurden, nur allein die Regierung in China sie gleichgültig tractirte, jaihnen mit nicht undeutlicher Verachtung begegnete. Sie konten es nicht ohne Verdru»ansehen, daß die Portugiesen im Besitz von Macao waren, und die Beleidigungwar ihnen unverdaulich, die ihnen, da sie diesen Ort angegriffen, widerfahren. Umnun alle diese Hindernisse aus dem Wege zu räumen, so cntschlos sich der Geueralgou-verneur und der Rath zu Satavia, eine Gesandtschaft an den chinesischen Mon-archen mit so prächtigen Geschenken und mit so triftigen Vorstellungen zu schicken, daßihnen unmöglich abschlägige Antwort gegeben werden könte. Die Oberhäupter dieserGesandtschaft waren Peter Loyer und Jacob Reystl, Männer von grossen Fähig-keiten, und die mit wichtigen Geschäften längst bekant gewesen. Diese rechten l»>Junius r6zz von Batavia ab, und kamen wohlbehalten zu Lanton an, wo sie deMVicekönige den Inhalt ihrer Commission eröfneten, und ihn baten, dass er sie zur kai-serlichen Residenz abreisen lassen möchte. Der Kaiser von Lhma residirte damals zuPeking, vor welchen sie nach einem Aufenthalte von acht bis neun Monaten geführtwurden; und die Höflichkeit, die man ihnen erwies, erweckte bey ihnen die HofnmTeines glücklichen Erfolgs. Sie erfuhren aber gar bald, dass an diesem Hofe Leute wa-ren, die ihre Absichten hintertrieben, und alles, was sie vortrugen, verkehrt vorstelltten e). Ihr Hauprfeind war der Vater Adam Schaal, ein Jesuit, aus Löln
Teutsch
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e) Neiwl'lle uill. van Ilollanll, n. äse!. I. n. c. 7.
„es, daß unser geliebter Generaldirector aus -Hol- „berichtet werden kan. Ich wünschte aber, tfb„land in unsere Staaten kam, mit Volmacht „ihr erwegen möchtet, daß diejenigen, die GO-„so zu handeln, wie er es unserm Dienst zuträg- „nicht fürchten, und ihr Wort nicht halten, '
»-lich ;u seyn erachten würde, und einen vestcn „lang oder kurz die schlimmen Folgen davon r' i
„Friedens - und Freundschaststractat mit uns zu »fahren. ,
«schliessen. Dem zu Folge er von uns begehrte, In dein Postscript heisset es„Zween Br>w l
„daß wir die vorigen Vergehungen ins Vergessen „sind von unserm kaiserl. Hofe abgelassen werde"' l
«stellen möchten, wobey er zugleich im Namen „Ew. Excellenz hak in holländischer Sprache ^
»des Prinzen von Gramen und der ostindischen „George Bloem geschrieben, aber ohne et>" >
„Compagnie versprach, deshalb völlige Genug- „zu unserm Dienst zu gedenken. Ew. Excclleff
„thuung zn verschaffen, ingleichen daß die Ver „sich dergleichen nichtigen Vorwandes bediss^ ^
»stungen VIegombo und Lolumbo, wenn sie „gegen wen sie will, aber unserer kaiserl.
„erobert worden, in die Hände unserer kaiserl. „siät mus sie keine Blendwerke vormachen,
„Majestät übergeben, und gewisse-Holländer »es ist umsonst, anzuführen, daß der Gcner"^
„in besagten Plätzen zu unserm Dienst bestellet „rector seine Instruktionen von Batam'a
„werden sollen. Zn dieser Absicht haben wir „ten, da er doch alle seine Volmachten aus Hsll" ^
„unsern geliebten -Holländern unsere Hülfstrup- „mitgebracht hat. Wie dergleichen unrck"^
„pen bey Eroberung von Lolumbo zugegeben; „Verfahren Eifersucht und Verdacht errE^.„
„und als sie diesen Ort erobert, haben sie ihre »kan ich auch nicht absehen, mit welcher ,
«Zusage vergessen, und sind derselben bis auf „sie von uns verlangen können, daß w>r,
„den heutigen Tag uneingedenk. Es siehet in «künftig glaube» sollen. Ich habe dieses ,
»Ew. Excellenz Freiheit, zn thun was ihnen be- --ländische übersehen lassen, damit sie "E .schiff !
„liebet, bis von diesem Verfahren an den Prinzen „che haben, sich mit der Unwissenheit z" ^
„von Gramen und an die löbliche Compagnie „digen.i.