Z5 r XM-Duch. .Historie der ostindischen Handlungsgeselschaften.
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Was sie in War ihnen aber ihre Hofnung bey der in China angefangenen Unterhand-
Japan auöge-Mng fehlgeschlagen ; so gelang es ihnen in Japan desto besser, in welches land sie denrichtet. Zacharias Waghenaer mit dem Character eines Abgesandten.an den Kaiser schickten,und ihm anbefahlen, sein äusserstes anzuwenden, .um von.der Staatsverfassung diesesReiches eine richtige Vorstellung zu erlangen, nicht weniger sich dem Kaiser und seinenMinistern möglichst gefällig zu machen; wie er denn auch zur Ausrüstung dieser Com-mission vor andern geschickt war, als ein Mann, der tiefe Einsichten, grosse Erfahrungbesas, und der in seinem Umgänge überaus leutselig und gefällig war. Er war abernoch nicht lange zu Jedds gewesen, als diese Stadt durch eine Feuersbrunst plötzlich,in die Asche geleget wurde, welches eine solche Verwirrung am japanischen Hofe nachsich zog, daß der holländische Abgesandte dadurch bewogen wurde, wieder zurück zu rei-sen s). Er war.kaum zu Barapia angekommen, als die Nachricht einlief, daß zwi-schen den Japanefem zu Nangasaki und der dasigen ,holländischen Factorey groistStreitigkeiten entstanderi , wodurch der Geueralgouverneue 'und sein Staatsrath derge-stalt beunruhiget wurden, daß Herr Maghenaer, wiewol wider seinen Willen, ein«zweite Reise dahin antreten muste-; wosilbft er erst im Anfange des Merz 1659 anlan-gete. §r fand indes Mittel, sich beim Kaiser und seinem vornehmsten Minister eitizr"schmeicheln; und indem er in Ansehung und von Seiten der Holländer zweierley vA-sprach , so erhielt er alles andere, was er mit Billigkeit begehren konte. Das erstswar, daß sie zeitige Nachricht von den Anschlägen geben sölten , die etwa auf den ph^lippinischen Inseln zum Nachtheil des Reiches geschmiedet werden möchten. ZuMdem, daß sie sich nicht unterstehen selten, chinesische Schiffe an den Küsten vonpan wegzunehmen^ denn weil der Kaiser deusi-lben den Handel in seinen Staaten ^.laube, so müsse er dieselben auch schützen b) Es
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Neuer krieg Indem nun diese Unterhandlungen in den entlegensten Gegenden des Oriettt?
im königreich vorgingen, so entstund ein neuer Krieg in Java, der den holländischen Angelegen^Java und ten den Untergang drohete. Wir wollen davon aus den holländischen Geschichrbüch^Macassar. eint"
h) Ncuville Mt. van
g) p. Lharlevoir Uiilvlre äu^yon, cvm. p. 449.11. veel. l. 11. c. 7.
Gesandtschaft ; so ivurde solches von dem holländi-schen Gouverneur zu Bamvia sehr übel aufge-nommen 61).
G) Man erstehet aus der Jnsmictio», diedem Herrn waghenaer bey seiner ersten Am-bassade gegeben worden, daß er sich auf alle ersinn-licheArt schmiegen, und alles, was in seinem Ver-mögen wäre , thun solle, um dem Stolz des ja-nischen Hofes zu schmeicheln, und dadurch dessenGewogenheit zu verdienen. Man hat gar nichtUrsache daran zu zweifeln, daß er auf beiden Ge-sandtschaften hierin so weit gegangen, als es ihm
Möglich gewesen, daher er wohl aufgenommenden, und verschiedene Vergünstigungen "'lan.Dem allen aber ungeachtet sind diebey ihren Köpfen geblieben, und haben denlanSern ihren Handei von einer Zeitdern mehr erschweret. Und wenn dieder, wie durchgängig vermuthet wird, die ^ ^
zeuge dabey gewesen, daß alle andere «uropauNationen vvm Handel mit diesem Reiche a »schloffen worden, so find sie dafür so sehr Zfet, als es ihnen nur ihre Feinde wünsche'
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Si) /imvasssäe ä-s Il-slün-lois L U LNme, sn Voysge ües ^mllsssoSeiirs^e le ComEme x»-
a-s Iiiile, Orisntrlss, Vers le Lranii Cbon (le 'ogrrgrie maintensnr llmpersur ne I»ris IL56. 6r) p. Lharlevoix Mittlre clu . vsl. r. p. 44!/'