Fortsetzung.
z 66 XIII- Buch. Historie der ostindischen Handlungsgefelschafteu.
dort Schiffe in verschiedenen Häfen, indem der König einen solchen Besuch nicht ver->muthet harte. Als dieses geschehen war, eilcre der Admiral der Insel Bomon zuHülfe, die von der Flotte und Armee des Königs von bNacasfar hart bedränget wur-de. Der Admiral Gpeelman kam vor derselben am Neujahrstage 1667 an, eröf-riete sich mit seinen kleinen Schiffen mir Gewalt einen Weg in den Hafen von BoU-ton, und kam der Stadr zu Hülfe, die vorn General des Königs von Macastar ander Spitze eines Kriegsheeres von zehentausend Mann belagert wurde. Die Hollän-
. funden ihre Magazine in
womit ein solches Aus-
....... ..-.., ..... — -.Königs von N7acafstrk
sich genöthiget sahe, einen Tractat mit dem holländischen Admiral zu schließen, undweil er keine bessern Bedingungen erhalten konte, so ergab er sich auf Diskretion »)-Das erste, so sie hierauf thaten, war diests, daß sie ihre Gefangenen entwafnetechdavon sie fünftausend und fünfhundert fortschickten, eine wüste Insel, nicht weit vonBouton, zu bevölkern; vierhundert derselben behielten sie als Sclaven, und fünftau-send Bougies oder Hülfstruppen von verschiedenen Nationen übergaben sie dem K^nige von palacca, der unter wahrendem Kriege ihr getreuer Alliirter gewesen. DeNiKönige von Bouron stelleten sie dreihundert Schiffe wieder zu, und gaben ihm dieBeute wieder, die seinen Unterthanen vom Feinde war abgenommen worden, so vielnach ihrer Niederlage davon gefunden werden konte. Den Ueberrest von denkcn des Königs von tNacastar steckten sie unter ihre eigenen Transportschiffe, und mithundert und fünf und neunzig Standarten, mit allen Waffen und Ammunition des Fein-des , wie auch mit den vornehmsten Officieren ihrer Armee, die sie zu Gefangenen §r-machet, kehrete der Admiral Speelman im Triumph nach Batavia zurück, wo ermit algemeinem Beifall empfangen wurde, welches er auch durch sein Wohlverhaltenverdienet 0).
§- 206.
Bey dem allen hegete die Compagnie, wie die holländischen Schriftsteller versichern/noch immer einen starker, Verdacht gegen diesen Monarchen, mit welchem sie sich ersta"^gesöhnet hatten; welches von der Wissenschaft herzurühren scheint, die sie von seinem 6^nie und Regierungsmaximen hatten. Es ergab sich gar bald, daß er diese Unterhandlungblos darum eingegangen, damit er Zeit gewinnen möchte; indem er gleich init allennachbarten Fürsten eine neue Karte mischete, welchen er vorstellete, daß nichts in derVeuvermögend sey, das Joch der Compagnie von ihnen abzuwenden, als wenn sie unterern«^der ein genaues Bündnis schlössen, und ihre ganze Macht wider den gemeinen Feindwendeten. Er bemühete sich, ihnen begreiflich zu machen, daß das besondere Inlets!eines jeglichen nicht eher in Betrachtung gezogen und bestimmet werden könte, als bis hvon aller Furcht frey wären, die sie jeßo bemächtigte; da sie hingegen, wenn jeglicher st'sein Interesse durch besondere Tractaten mit der Compagnie sorgen wolte, in demwaren, als wenn die Mäuse ausser ihren löchern sich mit der Katze vergleichen wölken, ^sie doch nur sicher seyn könten, wenn sie in ihren löchern blieben. Er zeigere ferner a /daß, da sie für einen freien Handel stritten, woran ihnen so viel gelegen seyn müsse, als
it) 6s 1s 6uerrs 6s O-rnysZnie 6ez Iiiöss'HnenrsIes contre le R,si 6s McüL^r k
V) Basnage /Ximsles 6ss krovinces ttaiss wm. 2. 91.