z 68 xm. Buch. Historie der osimdischen Handlungsgesclschasten.
nen Könige und Fürsten standen, die der Monarch von LNacaffär auf seine Seite ge-zogen hatte. Der Admiral Gpeelman lies das Hauptcorps nahe bey seiner Flotte,und detachirte hundert Mann, die das Fort Gllstön in der Nacht angreifen solten.Der König von palacca, dem die Ausführung dieser Unternehmung aufgetragen wor-den, richtete alles mit so grosser Klugheit aus, daß sie des Morgens um drey Uhr Mei-ster von diesem Platz waren, wovon er dem holländischen Admiral Nachricht gab, derihm sogleich eine solche Verstärkung zuschickte, die zur Erhaltung desselben nöthig war H-
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Völlige unter- Das war nun ein fürchterlicher Schlag für den Feind; und das erste, was die-
werfung ber fer thun muste, war dieses, daß er wieder von diesem Platz Herr zu werden suchte,
Macassarn. welches aber der Admiral gar wohl vorhersahe. Es gelang ihnen aber dabey so wenig,daß sie nach einem dreimaligen Generalsturm, dabey sie jedesmal viel Volk verloren,endlich von ihrem Vorhaben abstehen musten. Dabey aber blieb es nicht, son-dern der Sieger machte sich die vortheilhafte Lage der eroberten Vestung so zu Nu-tze , daß er eine solche Menge Bomben und Feuerkugeln in das feindliche Lager wer-fen lies, daß sie dadurch in die äusserste Bestürzung gericthen. Diese Gelegenheit lieSder holländische General nicht ungenutzt Vorbeygehen, sondern grif zu eben der Zeit,da ein hitziger Ausfall aus dem Eastell geschahe, die feindlichen Verschanzungen an,wodurch der Feind gencthiget wurde, alle seine Posten zu verlassen. Bald nachherlies der General Speelman seine Truppen wieder einschiffen, und führete sie in eineandere Gegend der Insel, wo er viele Dörfer verwüstete. Da nun dieser Krieg aufbeiden Seiten mit grossem Verlust und Beschwerlichkeiten verbunden war, so wurde ein?Unterhandlung angefangen, um zu versuchen, ob etwa ein Friede zu Stande gebrachtwerden könte. Der König von Macastar wolte diese Überlegungen nicht gerne fruchtlos ablaufen lassen, weil er wohl sahe, daß seine indianischen Aliirten ihn nach und nachverlassen und einen Frieden für sich zu erhalten suchen würden, deren Exempel zu stbgen er selbst schlüssig wurde, und sich auf Bedingungen zu ergeben erklärete, die freilichnicht die billigsten waren. Und auf die Art kam der Tractat den 18ten November, 667 zu Stande, dem zu Folge die Regenten der Insel und alle benachbarte Fürste"sowol als der König von LNacastär eine zahlreiche und feierliche Gesandtschaft zum Gr-neralgouverneur zu Batavia, Johann Maatsuyker schickten, und wegen ihres bis-herigen Verhaltens um Verzeihung bitten liessen t). Die holländische Armee undFlotkrblieb auf der Insel, und als das Regenwetter einsiel, so entstand ein solches Sterbtunter ihnen, daß die Indianer sich einige Vortheile davon versprachen. Sie liesstsich dadurch bewegen, den Frieden zu brechen, indem sie eine grosse Menge sterbenderSoldaten ermordeten, und zween Capitaine; worauf der Krieg aufs neue ausbrach ""mit grosser Heftigkeit noch zwey Jahr daurete, binnen welcher Zeit das Glück des Ad-mirals Speelmann so gros, und das Unglück, das über die gebornen Macastarnbrach, so mannigfaltig und schrecklich war, daß sie endlich, um einen Frieden zu erh§'ten, einen neuen Abgesandten nach Bakavia schickten, und eine solche UnterwerfEantragen liessen, wie sie die Compagnie verlangen würde. Endlich wurden sie der
scretion des Admirals Speelman überlassen, der durch einen neuen Tractat, w
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