5. Hauptst. 2. Abs. Von den Kriegen der Holländer in Ostindien. Z69
dm i z ten Junius 1669 geschlossen wurde, nicht nur die Traktaten vorn l yten August1660 und vorn i gten November 1667 erneuerte, sondern ihnen auch weit härtere undunerträglichere Bedingungen auferlegte G. Auf die Weife hatte alter offenbare WöErstand wider die Compagnie ein Ende, die von der Zeit an alle Streitigkeiten mehrfür Meutereien und Empörungen, als für Kriege zwischen gleichen und freien Machtenungesehen hat 0). Dadurch kam nun der Specereihandek völlig und ohne Einschran,kling in die Hände der Compagnie. Denn vorher, wie wir bereits angeführet haben,fanden föwol die porcugiestn als die Engländer Gelegenheit, dieselben zu Celebesaufzukaufen, das ist, Muscatennüffe, Muscatendlumen und Gewürznelken, die vonden moluckifchen Inseln und vielleicht auch aus andern Ländern Hieher gebracht wurden,
Ulit welchen jeho die Europäer keine Gemeinschaft haben. Anlangend den Zimmet,fd waren sie mit dem nicht zufrieden, was sie von dieser ächten Specerey auf der Insel^e^lon bekamen, sondern sie trieben ihre Eroberungen bis ins malabarische veste Land,wie vorhin gemeldet worden ; welches unter andern auch in der Absicht geschahe, damitste den Machten und wilden Zurrt ausrotten möchten, der um Cscbin Herum wachset,w'd dainit die Portugiesen einen ansehnlichen Handel trieben, als sie von der bessernborte nicht mehr Herren waren w).
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Wir richkep aber unsere Augen ein wenig nach Europa , wo wir finden wer- Nems privi-ben, daß das dritte Privilegium der ostmdischen Compagnie zu Ende gegangen, rrnd legimn fürdiedieselbe also gmöthiget gewesen, um ein neues anzuhalten; wobey sich aber einige Schwie-banlLm,gsge-
rigkei-selMft.
v) Man lese die Traktate» am Ende der vorhin angeführten kelsrio» 6- l» Viwrre etc. die auch demOtps vgNomacigue einverleibet worden. W) LlLmoir-s tue 1- Lummerce äe? ltol-
lsniiols p. 148-
. Als wir von dem ersten Kriege handelten,
^ zwischen der holländischen ostindischeu Com-s§ 3 »ie und diesem Monarchen gesühret worden,
^ Zedachten wir einiger Stellen., die auf einem/Mächtigen Grunde beruheten; in Ansehung desaber, was von diesem letzten Kriege angeführetTilden, getrauen wir uns zu behaupten, daß wirsicherem Gründe habe» können, indem das^Hssührte aus einer Erzählung genommen wor.h' ^ »uf Defehi der Obrigkeit zu Batavia, ^ den Friebensarrikeln gedruckt worden. Un-. dies^ -irnkeln fängt sich der sechste folgender-Italt au 7;): „Es sollen alle Porrngiesen, dieT^kunden werben können, ohne die geringste.^nahme, von der Insel Macaffgv und al-" von dieser Krone abhängigen Landern Ner-val werden; und da wir Ursache haben zu»sti?^"' baß die Englanver viel Schaden ge-»bve " die Urheber davon gewesen, daß die^gen Trarkatcn gebrochen worden: so sollen
7 t) Lelacion äe !-> Ouerre lle la Lvmpagnis stes Imlez Orirutalsr cvncrs !s 8.07 äe dlae->§sr
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»die Regenten von Macasiav sich anheischig msr„cheu, sie bey der ersten Gelegenheit aus allen„ihren Staaten zu entfernen, ohne jemals einer»von diese» beiden Nationen, oder ihren Crea-„mrcn zu verstatten, hieher zu kommen, zu han-„dein oder sonst irgend ein Geschäfte im Umkreise„des Landes Mncasiar zu verrichten, oder dar?„in nach eiiicm gewissen Tage langer zu vm„harren; es sollen auch besagte Regenten nachher„zu keiner Zeit irgend einer andern europäischen„Nation, oder einem der für sie arbeitet, ver-hakten, hieher zu kommen, und sich unter ihrer„Jurisdiktion entweder des Handels halber ober«unter anderm Verwände niederzulassen, von„weicher Nation er auch seyn oder was er auch„für einen Charakter annehmen inöge, und das„ohne die geringste Ausnahme.., Die übrigenArtikel sind von ähnlicher Beschaffenheit und mireben so strengen Ausdrücken abgefasset.