r.'Hauptst. 2 . Aöf. Von dsn Kriegen öer Holländer mOstmöiM. Z7;
§. Lio,
Um diese Zeit nahmen die Sachen einen schlimmen Gang in dem Königreiche Umschlag desTonosUM, wo sie bisher über dreissig Jahr einen Vortheilhaften Handel getrieben hak- vortheilhaftenten. Da nun nüt dem Anbegin dieses Handels etwas sehr sonderbares vorgefallen, so ^ ^ >
wird es dem Leser nicht misfällig seyn, wenn etwas davon gemeldet wird. Dieses Land ^ ^war vor Zeiten eine Provinz des chinesischen Reichs, oder wenigstens von demselbenabhängig, von welchem eS auf der Nordseite durch eine grosse Reihe von Gebirgen UMwrschisden ist, so wie es gegen Morgen das Meer zur Grenze hak. Man findet wenigLänder in Asten, die an Nothwendigkeiten des Lebens so einen Ueberflus haben, als bissis; es fehlet ihm auch nicht gänzlich an einigen Kostbarkeiten, sonderlich aber findetwan darin eine ganz vortresiiche Seide, wohlriechendes Holz, das in allen morgeulämZischen Gegenden hochgeschätzet wird, und verschiedene andere Arten von Gewürze. DieLegierung ist daselbst, wie in China , monarchisch, und die Gewohnheiten und Sittender Leute haben in verschiedenen Stücken mit den chinesisthen was ähnliches; nur in einemStücke sind sie sehr weit voneinander unterschieden, indem die Einwohner von Tonsjumwegen ihrer Aufrichtigkeit, Redlichkeit und Zuverlässigkeit im Handel und Wandel eben soberühmt sind, als die Chmesir wegen des Mangels dieser guten Eigenschaften übel be-jthrien sind. Diebage des Landes, die Macht serriss Monarchen, und die hartnäckige Erge-benheit seinen Unterthanen an ihre einmal eingeführte Lebensart, hinderte die Portu-giesin an einer Niederlage, auch zu der Zech da ihre Macht den höchstsnGipfel im Ori-ent erreichet hatte; vornemlich aber wolts ihnen dieses Land deswegen nicht gefallen, weil^ Einwohner bey aller Gelegenheit einen Abscheu an der christlichen Religion bezeigeten 2).
^>s nun einige von der holländischen Fackorey in Japan erfuhren- daß jährlich ein klei-nes Geschwader nach Tsnqmn stgelte, und daß von China aus ein ansehnlicher Han-öckhieher getrieben wür'de; ss that einer, Namens Carl Harrstnk, dein Oberhaupteholländischen Factorey den Vorschlag, ein Schis von Japan nach Tsnquin aus-rufen'zu lassen , woselbst aller Wahrscheinlichkeit nach ein neuer Handel eröfnet werden*öt,te. Sein Vorschlag wurde angenommen, und er wurde am Bord'eines Schisses^hin gesendet, das nicht nur mit allen gewöhnlichen Waaren, die von Japan aus^hin gingen, sondern auch mit europäischen Waaren und mit verschiedenen Seltenhei-beftachtet war, davon man glaubte, daß sie für den König von Tonquin ein angs->
^hnres Geschenk seyn würden. Denn es ist kein Land m Indien , wo etwas Vortheil»rUstes ausgerichtet oder irgend einiger Credit ohne Geschenke erreichet werden kan. Ver-^ktelst derselben nun, und der einnehmenden Geschicklichkeit, wurde Herr-Aartstnk si.ustig aufgenommen, als er es nur wünschen konte; er verkaufte alle seine Waaren um^iNeg sthr hohen Preis,, und nahm in kurzer Zeit eine ansehnliche Ladung nach Bata-
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b) Abraham du LoiS <-evMHI>ieMoäer«e V.sÄ,i-
«halten kan , und auch in Ansehung ftssung einer Historie' von dieser Art darin eM-das eins weh! grmerkec werden, nemlich halten sind, dennoch grosse Vorsichtigkeit nöthig!
">cht eine blosse Nachricht, sondern eine ist, und dieselben sorgfältig mit den Histvnm
Direction der Compagnie abgeftste Nach- und Nachrichten von diesen Zeiten, sonderlich aberkni 'b' die Materialien zu diesen Bvrstei- mit den öffentlichen Acten uns Docuniemcn anrhtn " E)ergiebc; so daß, wenn nun alles gesche- derer Nationen, verglichen werden müssen^ darin'
'' ^Ud wirklich die besten Materialien zur Ab- im in densklben enthaltenen Materien gedachZwird^