Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
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Z 74 XHI. Buch Historie der ostindischen Handlungsgeselschaftett.

Via zurück e). Der Generalgouverneur van Diemen, der damals die holländischenAngelegenheiten besorgete, lobte ihn wegen seiner Sorgfalt und Fleisses gar sehr, undemschlos sich ohne Zeitverlust, eine Factorey in Tsnqum anzulegen, darüber HerrCarl Hartsink wohlverdiencermaffen die Direction bekam. Ohnerachtet nun diesesan sich selbst ein grosser Vorzug war, so war es doch wie nichts zu rechnen gegen das,was er in diesem lande erhielt, wo der König, zur Bezeigung seiner Hochachtung gegenihn, ihn in seinen Staatsrath zog , ihm die höchsten Ehrentitel beilegete, und endlich,als ob er sonst nichts mehr zu geben hatte, ihn vermittelst eines schriftlichen DocU«ments an Kindes statt annahm l). Unter seiner Verwaltung nun, wie auch einigerner Nachfolger, ging alles so erwünscht, als es die Compagnie verlangen konte. CdUch abes brach Eifersucht und Misvergnügen, ohnerachtet es schon einigemal war ge'dämpfet worden, von neuem aus, und verminderte in der Folge den Handel zu To"-quitt dergestalt, daß endlich die Compagnie für nöthig fand, ihre Factorey eingehe"zu lassen, ob wol ihre Schiffe zuweilen die Küsten noch gelegentlich besuchen, und, wieandere Europäer, freien Handel haben, aber sie finden nicht mehr die Vortheile da'selbst, die sie reihen könten, sich, wie vorhin, daselbst niederzulassen s) R).

H. 2ir.

Verschöne- Das Verlangen, Baravitt zu verschönern, und die Vortheile der Compa'

rung der stadt gnie über alle andere Factoreien der Europäer in Indien zu erheben, war zwar dasBaravia. Augenmerk aller derer, welche die Ehre gehabt, den Posten eines Generalgouverneurszu bekleiden, keiner aber hat sichs mehr angelegen seyn lassen, als Johann Maat-zucker; der, da er dieser Würde mehrere Jahre hinter einander vorgestanden, vck'schiedene Denkmale seiner Aufmerksiimkeit auf das algemeine Beste hinterlassen hat-Zu seiner Zeit wurden die grossen Specereimagazine und anderer kostbaren Waaren a,ig<<leget, die noch bis auf den heutigen Tag eine grosse Zierde dieser reichen und schöne"Stadt sind, bey deren Anlage darauf gesehen wurde, für den Generalempfänger eine"kostbaren Palast zu bauen, darin er mit allen feinen Subalternen wohnet, und der

verpflichtet ist, alle Morgen halb eilf Uhr im Zimmer des Generalgouverneurs zu ss'

sche"

e) OMonsirs äs Onnmerse tom 2. col. 82-. f) D- Garen, Ill-inoires. ad öl-wo-^

sur 1s Lommsrce des lnäes >>. soi.

N) Der Handel zwischen den Tonqninesern konten. Zum Exempel, vvrtrefiicher Bisam,und -Holländern wurde zuerst im Jahr 1Ü64 weit besser, das ist, weniger verfälschet war, "

der chinesische, wurde die Unze mit drey Guides

Seide von-verschiedener Gattung, das Pst"mit zwey Gulden bezahlet, und dieSchildkrötenmuschel in ganz Indien war y'zu bekomme». Von welche» Waaren auch ^solcher Ueberflus vorhanden war, daß »><>» §keine Steigerung der Preise befürchte» dust 'Von den Tonqmnesern wird versichert, daß l.freundliche, aufrichtige und ehrliche Leute ^daher es sehr wahrscheinlich ist, daß dieder Mishclligkeit an den Holländer» vgen 77).

77) D. Garem dtsmoirss. Xlsmciir-s tur ls Lommsrcs des Uollünckois y 201. Hamilto»

«k ktie Lall Utäiss Vol. 2. y. 21s.

mrv .^ ^

unterbrochen und ihre Factoreien aufgehoben, aberauch auf Verlangen des Königs wieder hergestel-let , und nachher noch auf vierzig Zahr, obwolnicht ohne mancherley Streitigkeiten zwischen bei-den Nationen, fortgesetzet, da sie völlig aufgeho-ben wurden, seit welcher Zeit, wie im Text ge-meldet worden, nur gelegentlich einige Schiffedaselbst angekommen. So lange indes das guteVernehmen dauerte, so mus dieser Handel über-aus vortheilhafc gewesen seyn, indem in der Haupt-stadt Latckeo gewisse sehr kostbare Waaren umeinen überaus geringen Preis eingekaufet werden