Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
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z 80 XIII. Buch. Historie der ostindischm Handlungsgeselschaften.

machen, der sie in ihrer Hauptcolonie auf der Insel Java beständig unterworfen rsa->reu. Denn ob sie wol dieselbe bisher grossen Theils durch Gewalt, vornemlich aberdurch ihre Wachsamkeit und mannigfaltige Behutsamkeit abgewehret hatten; so warensie doch nie ohne Furcht, die gewis nicht aus einem geringen Argwohn, sondern auSwvhlgegründeten Ursachen entstund, und die sie um des innerliche!» Friedens und zuver-lässigen Sicherheit willen durch alle ersinnliche Mittel zu heben sich verbunden zu sey"erachteten. Diese Mächte waren, der König von Macecan , oder, wie er sich selbstnante, der Kaiser von Java, und der König von Bantam, der nun ein souveränerFürst war, obwol seine Vorfahren nur Gouverneurs dieser Stadt und Provinz cinNamen des Kaisers gewesen. Die Holländer hatten das ihrige gethan, diese Mon-archen an einander zu hetzen; und ob sie wol dieses bisher mit grosser Geschicklichkeitund unglaublichem Vortheil ausgerichtet, so zweifelten sie doch, und zwar mit guten»Grunde, ob dieses auch immer angehen werde; und daher hielten sie es für rathsamer,beide unter ihr Joch zu stecken: jedoch nicht durch eine überwältigende Macht, dein»das ging nicht an; sondern dadurch, daß sie die Personen dieser Monarchen in ihreHände bekämen, und eben dadurch ihre Angelegenheiten auf eben so unumschränkteArt regiereten, als unter den vorhin erwehnten kleinen Fürsten geschahe. Das warnun freilich etwas außerordentliches und schweres, da beide Fürsten gegen sie äussersteifersüchtig und mistrauisch waren; nichtsdestoweniger trieben sie diesen Plan in wenigJahren durch. Und ob es wol an dein ist, daß sie seit dem die Kaiser von Java nichtbeständig in einem strengen Gehorsam erhalten können; ob eS gleich wahr ist, daß sitsich zu allen Zeiten genöthiget gesehen, beyden Monarchen äusserlich die ersinnlichsttEhrerbietung zu beweisen: so ist doch bey dem allen gewis, daß sie nicht länger nöthiggehabt, sich vor der Macht des Kaisers so zu fürchten, als vorhin; und was sonderlichden König von Banram anlanget, so ist er ihnen meist eben so unterthänig als dernig der HottentOten am Vorgebirge der guten Hoffnung v). Dre Darlegung derArt und Weise, wie dieser Plan ausgeführet worden, ist ein sehr nöthiges und Eliches Stück unserer Historie, und kan dazu dienen, dem Leser einen richtigen BeMvon der weiten Aussicht und feinen Politik der holländischen Staatsmänner in Indiettzu machen. Vorher aber wird nöthig seyn, zu zeigen, was für ein Monarch dieserKaiser von Java ist, wie seine Hofstadt ausstehet, und von was für einem Charadeseine Unterthanen sind, als ohne welches unsere kurzgefaste Erzählung wenigstens gros"fen Theils unverständlich seyn würde.

§. -'S-

d) Abbe -e Lhoissp fomnal -lu Vvyexe üe 8l»m p. iz».

»chen, ob wir gleich dazu berechtigst sind und »wohnhsit, uns auf die Rechnung geschriebn»Macht haben, es zu thun, indem wir unser »und zu dem Ende eine feierliche Protestation rw»Verlangen desfals nur dem Könige von Lockrn .-gegeben, ob wir ihnen gleich nichts gethan.«unter den Fus geben dürften. Dabey aber last „ihnen die geringste Hinderung in den Weg«sen sie es nicht bewenden, sondern sie sind auch »gek , 'welches mit eidlichen Attestaten bärget»»»schon zum andernmal mit ihrem Schiffe Lsson-- „werden kan , weder damals, noch auch als,-pareil auf die Strasse von Porca gekommen, »Schis, der Leopard, vor Cocbin in der ^ '»ohnerachtet daselbst nichts zu verkaufen war, und »sicht ankam, von dar nach porca zu gehen, o» '»wir selbst nicht ein Pfefferkorn eingekaufet hat. ,erachtet in den Käsigen Magazinen nicht»ten. Daher sie genöthigt waren, leer wieder »Pfund Pfeffer vorhanden war; worauf sie e»zurück zu reisen, welches sie, «lach ihrer zweite Protestation übergaben.»