z8r xm.Buch. Historie der ostindischenHandlungsgeselschaften.
eben so leicht und natürlich ausdrücken, als andere durch ihre Worte thun können, istdem ungeachtet ein sehr mächtiger Monarch, das ist, er beherrschet die östlichen undsüdlichen Länder der Jnsil Java , welche ein sehr grosses und überaus wohlbevölkerceSGebiet ausmachen; als aber wegen der Thronfolge Streitigkeiten entstunden, so wuttden die Fürsten in Factionen vertheilet, und das ganze Volk in Java ergrif gegen eichander die Waffen. Dieses machten sich die Holländer zu Nutze; sie erhuben den ennen Bruder auf den Thron, oder erhielten ihn wenigstens durch ihren Beistand aufdemselben, und trieben zween andere Fürsten in die Gebirge. Allem Ansehen nach koiuten sie dem Kriege ein Ende machen; aber das verstattete ihr Interesse nicht. Sie be>redeten den regierenden Monarchen im Jahr 1677, seine alte Residenz Materatt ZUverlassen, und sich nach Aattasura zu begeben; welche Veränderung für sie von grosiser Wichtigkeit war. Sie erhielten Erlaubnis, daselbst ein Fort zu seiner Sicherheitanzulegen, welches sie mit einer starken Garnison besetzten, und sogar in seinem Palasteine Hauptwache anlegten , blos aus zärtlicher Hochachtung gegen seine Person, unddamit es ihm nie an treuen Vertheidigern entweder gegen offenbare Feinde oder heimln
ften, die sie in ihrer Sprache pangarangen nennen, durch einige Gewaltthätigkeiten,die an dergleichen Höfen oft genung vorfallen, zum Aufruhr gereitzet werde» solten §)'Diese neue Einrichtung wurde im Jahr 1680 zu Stande gebracht, und dauert noch,so weit einige zuverlaßige Nachrichten von daher zu uns gekommen, obwol die CoMp^gnie öfters Handel mit ihm hat, und ihm immer durch prächtige Gesandtschaftenkostbare Geschenke schmeicheln mus. Dafür aber sind sie, wie wir nachher Verrißmen werden, allein im Besitz des Handels mit seinen Staaten, und alle seineterthanen, oder, eigentlicher zu reden, seine Sclaven, müssen die Verschwendung ^kaiserlichen Hofes unterhalten, und die Magazine 'der Holländer mit Verschißnen kostbaren Waaren und Manufacturarbeit versorgen, die sie theils verzehren, st/"'-'aber in andere Lander vertreiben. Und auf die Weise führeteu sie den ersten Theil voüihrem grossen Plan aus h) »).
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g) tliltnne lle ILxpeäicicm cls trois VüiÜMix v»1. 2 . >>, lys. i<,z. A. Garem Ktemoires. k)colaus Graaf VoygZes ÄUX lnäes Orisnrsles P,ri7.
U) Es ist dieses eine von den gröstcn Begeben- Dircctoren derselben, die insgesamt unterheilen, deren Wichtigkeit nicht mit einem flüch- Befehl der Generalffaaten der vereinigtentigen Blick gefastet werden kan, sondern eine lan- vinzen stehen. Sie waren Ausländer,ge und scharfe Aufmerksamkeit verdienet. Der nur einen kleinen Raum auf einer der gröste"-^Kaiser, oder, wie er in der Sprache des Landes seln in der Welt, waren mit vielengenennel wird, Gnnsuonan von Java, ist ein belästiget, die sie nothwendig besorgen undErbmonarch, dessen -.sosehr weitläuftigsind, den Krieg in Java führen muffen. Der/' ,,,
in welchen er ganz despotisch regieret 8«). DerGencralgouverneur und Staatsrath in Indienstelleten nur die holländische ostindische Compagnievor, besorgeten ihre Angelegmheiten unter den
80) Lhoif? zournsk clu Viysze tle 8>am p. 182
vwt. r. ^>. z6,. leiemoires äu Lominercr äes Hvllzuövis p. 2U. 212.
war hingegen in seinem Eigenthum, ilM b"Tausende ja einige Hunderttausend zu Gebo -keinen andern Zweck hatten, als seine Autor cunterstützen. Das Vorhaben des Generalg^^-
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