Sonderbaregedachcuisrmünze derCompagnie.
M XIII. Buch. Historie der ostindischen Handluvgsgeftlschaften.i
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Indem der Krieg »roch währcte, so fand die Compagnie für rathsam, sich mitden Generalstaarm wegen eines neuen Termins in Unterhandlung einzulassen, da der-jenige, in dessen Besitz sie waren, mit dem letzten Tage des i^ooten Jahres zu Estde^ging; und man sagt, daß die Erneuerung ihres Privilegii, die den uten August1698 zu Stande kam, und kraft dessen alle ihre Rechte und Freiheiten bis zum Bk-schlus des Jahres 1740 bestätiget wurden, sie etliche Millionen gekostet, die jedochsehr wohl angewendet gewesen, wenn man die Lange der Zeit bedenket, die ihnen ein-geräumet worden, und daß sie in den letztverflossenen- dreissig Jahren ihren Inter-essenten noch über sechshundert und vierzig, auf ihr ursprüngliches Capital auszahlen las-sen; wvvon sich die Regierung die wohlgegründete Hofnung machte, daß sie von derErneurung eines so Vortheilhaften Privilegii eine grosse Einnahme haben werde, zumalda ihre Finanzen durch einen langwierigen, kostbaren und nicht alzuglücklichen Kriegfast völlig erschöpfet worden, unter welchem dagegen die Compagnie vieles gewönnest-Und es ist sehr merkwürdig, daß sie, ohnerachtet sie eine so grosse Summe an baareMGelde ausgezahlet, dennoch im Stande war, gleich im folgenden Jahr zwo Aufhel-lungen an die Interessenten zu veranstalten, davon die eine im Monat Junius ästzwanzig vom Hundert, die andere aber im December an funfzehen vorn Hundert ge-schahe; ohnerachtet das Jahr vorher ebenfals zwo Austheilungen geschehen waren f)
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f) Iam'xvn ücat präsent' k!e In kepudllgu? lles vroviness Vnics tcun. I. p. Zl6. ZI7» OWcmalreLommerce rvm. 2 . col. io>,i.
gen wollen 8;). Unter den Oberbcdienten, diein der Compagnie Diensten stunden, war damalseiner, Namens Herr-Hans van-Henog, der we-gen treuer Beobachtung der ihm anbefohlnenschäfte, durch die mindern Stufen bis zum Postsseines Gouverneurs von Japara, an der essl-chcn Küste der Znscl Java, in die Höhewelcher Platz wegen seiner Lage von grossertigkeit war, wobey aber der Handel bisher so ^getrieben worden, daß nicht viel Profit dabssherausgekommen. Zudem aber dieser Man« da"- - - °„>s
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„worden seyn möchte. Sonderlich soll die Ve-„stung und Wohnung Pondicherp, den vorer-„wehnten Bedingungen gemäs, der französischen„ostindischen Compagnie restituiret werden. Was„aber die Artillerie anlanget, die von der hollan-«dischcn ostindischen Compagnie hichcr gebracht„seyn möchte, so soll sie derselben verbleiben, wie„auch die Magazine mit Ammunition und Provi-sion , Selaven und alle andere Effecten, womit„dieselbe machen kan was sie will; welche Beschaf-„fenheik es auch mit den Domainen, Rechten«und Vorrechten hat, die sie von dem Fürsten oder„Einwohnern des Landes erlanget.., Der Lesersiehet hieraus, wie sehr für die Auslieferung ei-ner einzeln Vestung an eine unansehnliche und zuihrem Untergänge sich neigende Compagnie gcsor-get worden; und aus einem nachfolgenden Kapi-tel wird er erkennen, von was für wichtiger Fol-ge diese Restitution gewesen.
D) Damit wir den Faden der historischen Er-zählung nicht zcrreissen möchten, so haben wir ei-ne merkwürdige Begebenheit, ob sie gleich etwaspersönliches in sich fasset, in die Anmerkung brin-
Ämc verwaltete, so war der Handel so erwü»^ -baß verschiedene Millionen in die Casse der ^,sclschaft flössen. Die Direkteres, denen jähr«alle Rechnungen zugeschicket werden müssen, Khen den Unterschieb zwischen seinen und dengen Einnahmen von eben diesem Orte so woss ^daß sie an den Staatsrath in Indien schssk .sund begehretcn, daß dieser Mann nach Dcrd>belohnet werden solte. Allein, wie es „so war dieses ein Verdienst in Indien, esie keinen.Begrif hatten, daher sie auchMann, aller Empfehlung ungeachtet, kaum ^
8;) R,ef<g. Uer Zczzr treuer, rz,bizarr, isyo. fvl. 215. Hgl'anll Nsrleur 1689. P.27Y» döstoirraligue ües pzls-bas per Lvo», roiu. g, p, ,j26.