Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
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413
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5. Hauptst. z. Abs. Von den Colom'ett dee Holländer m Indietr. 47 Z

eine Meise von der Stadt haben sie eine, wo sie auch ihre Todren begraben w)., Jcgli*che indianische Nation zu Batavra hat ihr Oberhaupt oder Obersten/ der ihre 'Ange-legenheiten besorget, er ist aber nicht bemächtiget, etwas wichtiges zu entscheiden, undstin Amt betritt, eigentlich zu reden, nur ihre Rcligionsjachen/ und einige geringe Streuügkeiten, die unter den Nationsverwandten entstehen ch. Um aber dem Leser einedeutliche Vorstellung zu machen, wie diese deute zu Batavr'a leben; so soll von eintr-äglichen dieser Nationen, und von ihren verschiedenen Lebensarten, insonderheit was ge»Uteldet werden. Die Iavanestr beschäftigen sich hauptsächlich mit dem Ackerbau, Fbscherey und Schifbau. Sie tragen gemeiniglich keine andere Kleidung als einen kur»An Brustlatz, der bis auf die Knie herabreichet, das übrige an ihrem Leibe ist blos.Kreuzweise über ihren Schultern tragen sie eine Scherpe, in weicher ein kleines kurzesSchwerdt hänget, und auf deut Kopf tragen sie eine kleine Mütze. Ihre Hütten sind^rklich artiger, als der andern indianischen Nationen ihre; sie sind von gespaltenemBambusrohr gebauct, und über denselben hänget ein weit ausgebreitetes Dach, unterwelchem sie sitzen und frische Luft schöpfen. Die Menge der chinesischen Einwohner istZrwaltig stark, man rechnet ihre Anzahl in den Städten und Vorstädten wenigstens auflUnfzigtausend V). Diese Leute scheinen zum Handel geboren zu seyn; sie sind Feindeves Müßigganges, und scheuen sich vor keiner Arbeit, die mit einem gewissen Gewinstverbunden ist. Sie behelfen sich mit wenigen», sind kühn, unternehmend, besitzenStosse Geschicklichkeit und unermüdeten Fleis. Sie haben einen ganz außerordentlichen^oitz und Scharfsinnigkeit, so daß sie damit ihr eigenes Sprüchwort bewähren, daß dieHolländer nur Ein Auge, sie aber zwey Augen hätten r). Bey dem allen aber sindäusserst betrüglich; sie machen sich eine Ehre daraus, wenn sie die, mit denen sie Der«Ar haben, betrügen können, und rühmen sich solcher Ranke, deren sie sich schämen selten.9^ Ackerbau und in der Schiffahrt rhun sie es allen andern Nationen zuvor. Die >ucüZuckermühlen zu Batewra gehören ihnen zu, und die Zubereitung des Arrak ist le»iMch in ihren Händen "). Sie sind die Frachtführer von Asten, und die ostindisch/-rnipagnie bedienet sich öfters ihrer Schisse b). Sie besitzen alle Gewölbe und die mei«'.A Herbergen in der Stadt , haben auch die Abgaben, Accisen und Zölle in Pacht c).Überhaupt zu reden sind die Chinejer wohlgebildete Leute, im Gesicht olivenfarbig, ha«^ sehr runde Köpfe, kleine Augen, kurze und breite Nasen. Sie schneiden ihre Haare^!")t ab, wie diejenigen , die in China geblieben, thun »aussen, seit dein die Tararnl ^Hberherrshaft über ihr Land erlanget. So oft welche aus China ankommen, so.Dn st? gleich ihre Haare wachsen, zum Zeichen ihrer Freiheit, kräuseln und stechtenganz artig; nur ihre Priester ausgenommen, deren Häupter beständig kahl ge»Mten sind. Diese Leute gehen beständig mit unbedeckten» Haupt, und halten einen1 onnenshirm in ihren Handen, urn die Stralen der Sonne abzuhalten. Ihre Nagelscl; ^ ungeheur lang wachsen, wodurch sie eine unglaubliche Hurtigkeit in der Ta<^»spielerey erlangen , eine Kunst, die von weitem Umfange und von wichtiger Folge

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w) Le Brun ebsp.s-. Vteuhof, de Graaf x) «.-Istiomie »e ViUs seNanivl!,. De Graas

VOVÜLS? -NIX vleubof Voy-iZes p ZI. 1 . Le Brnn, de Sraaf. z

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