Band 
Sechs und zwanzigster Theil.
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4ZQ xm. Buch. Historie der ostiudischen Handlungsgese!schaften>

Mmand burchdriiigen kan o). Seine Unterthanen sind sonderlich berühmt wegender Geschicklichkeit, Elephanten zahm zu machen, deren sie sich in Friedenszeitcn als Lachthiere bedienen, im Kriege aber brauchen sie dieselben wider ihre Feinde. Sie sind auchDon sehr grossem Werthe, wenn sie als eine Waare betrachtet werden; indem der Mo-gul, die Könige von pcgu und Gram, und überhaupt fast alle morgenlandische Fü>?sten, dieselben gerne kaufen, sie mögen auch kosten was sie wollen. Es scheinet, alsob auf dieser Insel, sowol in den Ländern, die der König vonlLand^, oder, wie eröfters gcnennet wird, Gandy, besitzet, als auch im Gebiete der Holländer, Notl-eine Anzahl Nachkömlinge von den Portugiesen vorhanden waren; indem wir in deinzu Utrecht geschlossenen Friedenstractat lesen, daß der portugiesische Abgesandte bettGeneralstaareir sehr angelegen, daß denselben erlaubet werden möchte, zur Abwartulgdes Gottesdienstes entweder in Privathausern zusammen zu kommen, oder sich in denKirchen der diesem Fürsten gehörigen Grenzdörfer versamlen zu dürfen, welches ihn'aber, ohnerachtet der König von Portugal den Seemächten in dem vorhergegangenum Kriege wichtige Dienste geleistet hatte, mit sehr unfreundlichen Ausdrücken schlechtterdings abgeschlagen wurde p).

Gouverne' Das zweite Gouvernemeut ist das zu Ambdyua, einer von den moluckischen 3'^

ment zu Am- si'ln. Diese Insel war sonst der Sitz des Generalgouverneurs, ehe Baravta ang^boyna. bauet wurde; wurde aber an diesen Ort verleget, wegen seiner Vortheilhaften Lage,

Len unter den Niederlagen der Compagnie, dahingegen Amboyiia zu weit gegengen lag. Indes ist diese Insel unter den moluckischen eine der grösten. Sie lieget ^dem Archipelagus von St. Lazarus, zwischen dem dritten und vierten Grad derchen Breite und unter dem 545° der Länge von den kanarischen Inseln, und hu»^und zwanzig Meilen ostwerts von Batüvia. Das dasige Fort wurde den portUZ^sen von den Holländern im Jahr 1605 weggenommen, sie konten aber nicht el/Herren von AmboMa und den umliegenden Landern werden, bis ins Jahr 1627/ ^sie auch die Engländer von der Seite stießen D). Durch diese Eroberung kam ^

0) Dr. G-rrcin k^lemoir-s. Ribepro, Graaf.

ph Lamberti klemoires.

7)) Es s sind der Inseln, die in der Nachbar-schaft von Amboyiia liegen, und die besondereNamen führen, einigen Berichten zu Folge, sie-ben; nemlich, Gma, Ulcaster, Noßlaw,Gnime, MaMon, Mulana und Gcrava;welches die Ursache ist, warum wir sie hicher in«ine Anmerkung setzen rc,). In der That abersmd es zehrn Inseln, die unter dem holländischenGouverneur zu Ambsyna stehen, wenn wir siein dem Umfang von ohngefehr fünf Graden derLänge nehmen, da denn Ämbopna am weitestengegen Süden lieget. Wir wollen sie gleichfalsin ihrer Ordnung anführen, i. ckeram, wel-ches die gröste Insel unter dem ganzen Gouver-

nement ist, grösser als alle übrigen, undAmbopna nicht ausgeschlossen, r.vut, eine kleine Insel, ohngefehr vierweit ostwerts von der vorigen, z. Dours/gröss-ste nächst Lerani, utid die am weiteste" A.gc» Abend lieget. 4. ÄNiblau, welches d>emste ist, und drey Meilen von Louro

5- Manipn, zwischen Bouro und Esf"

6- Relang, zivo Metleir nordostwertö vo» ^nipa. 7. Lonoa, weiter nordwerts.

na, der Insel Amboyna zwo Meilen gegen^gen. 9. -^onimoa, eins Meile von ss" ' ^gen Morgen. 10. Vlonsta-Laottt, einesüdostwerts von der letzterwehnteir Ale-

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